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NEU! vom  Haarexperte Klaus Müller

Inhaltsverzeichnis:

 

Preis: 16,80 €, zzgl. 2,50 € Versandanteil Das aktuelle Buch (als PDF Datei)
ISBN 3-937996-08-7

auch erhältlich im: Haarbürsten-Shop


An alle die mehr über Haar und Haut wissen wollen!

Es lohnt sich, dieses Buch zu besitzen.

Haare Bestandteil unseres Lebens

alte Ausgabe

©2005Klaus Müller Capelli Systems GmbH

Printed in Germany

Alle Rechte  Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigung des Buches oder von Teilen daraus mit Grnehmigung der Klaus Müller Capelli Systems GmbH gestattet

2005 plexus-Verlag, Miltenberg

Satz, Layout und Bilder: Arts & Words Advertsing, Krombach, Druck: Caruna Druck GmbH + Co. KG, Miltenberg am Main


Autor: Klaus Müller

Zur Einleitung

dieses kleinen Buches möchte ich einige persönliche Sätze loswerden.

Oft wurde ich gefragt und bedrängt meine Gedanken und mein Wissen einmal niederzuschreiben. Meine Antwort war immer: Die Zeit ist noch nicht reif. Nicht reif sein, heißt auch, zu jung zu sein. Bis ich einmal von einem, für mich damals wichtigen Menschen, gesagt bekam "du bist zu alt für uns". Da dachte ich: Jetzt ist es Zeit für ein Buch. Und während des Schreibens merkte ich, dass ich zu wenig weiß, d. h. ich bin noch zu jung um zu schreiben. Ich schrieb weiter und überlasse nun Ihnen liebe Leser das Urteil; ob ich alt genug - oder noch zu jung bin.

Viele haben bei diesem kleinen Buch geholfen. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön. Ganz besonderen Dank an Beate, Ines, Sabine und Annemarie.

Das Geheimnis der Haare

Sie haben keine Sprungkraft, - sehen fettig aus, - stehen ab oder sie fallen zusammen. Viele Menschen stehen morgens vor dem Spiegel und verzweifeln fast. Die Haare, die Frisur, viele Haare in der Bürste, die Frisur lässt sich nicht formen. Was ist es eigentlich, was uns da täglich aufs Neue verzweifeln lässt?

Biologisch sind die Haare Bestandteil unseres Körpers und unseres Lebens. Was wir essen, was wir trinken, wie wir mit uns umgehen, alles spiegelt sich in unseren Haaren wieder.

Um Haare verstehen zu lernen, müssen wir einmal in der Geschichte zurückgehen. Für die Urmenschen waren die Haare erst einmal Schutz vor Hitze, Kälte und Nässe.

In heißen Regionen sorgten sie dafür, dass der Schweiß auf der Kopfhaut stehen blieb. Es entstand die so genannte Verdunstungskälte. Der Körper kühlte ab. In kalten Gegenden speicherten sie Fette und erwärmten so die Haut. Das Haar des Menschen war wie das Fell eines Tieres. Je glänzender und voller das Haar, desto gesünder der Mensch. Diese Regel gilt auch heute noch.

Die Haare sagten und sagen auch etwas über die Lebenssituation des Trägers aus. Je mächtiger das Fell (das Haar), je stärker und mächtiger der Mensch. Je dünner und feiner, je machtloser wirkt der Träger der Haare.

Schon im alten Testament wurden Gefangenen und Sklaven die Haare abgeschnitten. Sie wurden dadurch willenlos gemacht. Das "Haare abschneiden" galt als sichtbar gemachte Strafe. Meist waren Frauen davon betroffen. Das letzte Urteil dieser Art wurde 1946 in Straßburg gesprochen. Französinnen, die im 2. Weltkrieg etwas mit deutschen Soldaten hatten, wurden zum Haare abschneiden verurteilt. Das Abschneiden geschah öffentlich.

Haare sind ein sichtbar gemachtes Zeichen der Lebenssituation und des Alters. Junge Mädchen trugen und tragen in der Regel in allen Kulturen lange, offene Haare. Diese werden, wenn das Mädchen das Elternhaus verlässt, abgeschnitten. Die Tochter löst sich vom Elternhaus. Sie ist reif geworden und geht in eine neue Zeit. In vielen Religionen und Kulturen werden immer noch die Haare einer Frau in der Öffentlichkeit unter einem Schleier verborgen. Die offenen Haare darf nur ihr Geliebter sehen. Ist die Ehe geschlossen, wird das Mädchen zur Frau. Die Haare werden zu einer Frisur geordnet. Nur der Ehemann darf die Frisur öffnen und sich immer wieder an der Schönheit des Haares erfreuen.

Die kluge Frau hat früh gelernt mit ihren Haaren zu spielen, sie zu streicheln, sie zu bürsten und dabei Ruhe und Geborgenheit zu empfinden. Dies gibt sie an ihre Kinder weiter. Bekommt die Frau dann später graue Haare, gilt sie als weise. Sie regelt das Leben so wie sie ihre Haare ordnet. Sie macht sich einen Zopf und bindet diesen um den Kopf, wie zu einer Krone.

Bei den Männern trugen die musischen Typen wie Maler, Musiker oder Minnesänger die Haare offen und lang. Die Soldaten und andere Staatsdiener mussten ihre Haare ganz kurz tragen. Naturburschen und Bauern sowie Landstreicher ließen ihr Haar – wie ihr Leben – vom Wind und der Natur pflegen. Die Haare flogen und waren frei wie der Mensch darunter. Die vornehmen Herren dagegen trugen geordnete Frisuren; gedreht und gesteckt, so wie ihr Leben war. Alles wurde gepudert und war dem höfischen Leben untergeordnet.

Die Pharaonen im alten Ägypten - die Erfinder der Diplomatie - trugen dagegen eine Perücke, so dass niemand erkennen konnte was sie dachten. Ob ihnen die Haare zu Berge standen oder ob sie aber vielleicht macht- oder willenlos waren. Diese Regel gilt noch heute bei den englischen Richtern.

Nach dem zweiten Weltkrieg trugen in Mitteleuropa die Einwohner alle geordnete Haarschnitte. Bei den Frauen musste der Nacken in der Regel frei geschnitten sein. Nur die jungen Mädchen trugen ihre Haare offen. Den Buben wurden sie ganz kurz geschnitten, denn sie mussten artig und folgsam sein. Bei Männern war es Pflicht, die Ohren frei geschnitten zu tragen. Es durfte kein Millimeter über dem Rand des Ohres zu sehen sein. Dies prägte die Aufbau- und Ratiozeit.

In den zwanziger Jahren, als die Frauen anfingen sich „Freiheit" zu nehmen, wurden die alten Zöpfe abgeschnitten und der Bubikopf war da. Im Dritten Reich mussten die Frauen sich wieder ordentlich frisieren, die Olympiarolle wurde geboren.

1958: Die Ratiozeit lief aus. Die Menschen hatten wieder Wohlstand. Somit wurde auch immer mehr nach dem Sinn des Lebens gefragt. Und was geschah mit den Haaren? Die Beatles und ihre Frisuren wurden zur Leitfigur. Die Haare durften über die Ohren wachsen. Es setzte freies und revolutionäres Denken ein.

Bei den Frauen setzte sich mit der Entwicklung der Antibabypille die Löwenmähne durch. Die Löwenmähne sagte aus: Seht her wie stark und mächtig wir sind.

Auch die 68er Revolution brachte neue Haarmoden hervor. Autonome ließen sich Haare wachsen und wurden zum Sinnbild von eigenem Denken und Handeln. So entwickelte jede Generation ihre eigenen Verhaltensweisen. Über die angepassten Popperfrisuren bis hin zu den aggressiven Punkern, die u.a. auch über ihre Frisur ihr Gruppendenken brachten.

Die Sprache der Haare

Sie sehen: Haare haben mehr zu sagen als wir manchmal verstehen.

Hier einige Beispiele der jetzigen Zeit:

Glatt zurück frisiertes Haar heißt dem anderen die Stirn und sein Gesicht zu zeigen.

Ponytragen heißt: Ich verstecke mich, ich will nicht das du mein ganzes Gesicht siehst.

Weit offene fliegende Haare zeigen: Mut, Lebensfreude und spielerische Sicht in die Zukunft.

Starke, kräftige Haare und füllig getragene Frisuren sagen aus: Ich löse jedes Problem und ich bin stark und gesund.

Dünne, feine Haare zeigen eine starke Sensibilität und großes Empfindungsvermögen.

Ausgehende Haare signalisieren "ein sich vom Leben zurückziehen", "ein in sich Gehen" und oft auch Resignation. Deshalb können bei Menschen, durch den Tod eines geliebten Angehörigen, auch die Haare ausgehen. Dies hält im Normalfall ein Jahr – das sogenannte Trauerjahr - an.

Bei Partnerschaftstrennungen gilt das Gleiche. Der Partner, der allein zurück bleibt, klagt aber zwei Jahre lang über diesen Haarausfall. Erst wenn er sich mit der Situation abgefunden hat und wieder in das Leben zurückkehrt, hört der Haarausfall auf.

Gestuft geschnittene Haare sagen aus: Dieser Mensch passt sich der Gesellschaft und dem Leben an.

Spliss und trockene Spitzen zeigen einen Energie- und Mineralmangel an.

Sie sehen also, die Haare haben für uns Menschen eine große Bedeutung. Man muss sie nur lesen lernen und daraus die Rückschlüsse für sich selbst ziehen.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Wie pflege ich meine Haare? Dazu muss ich erst einmal wissen, dass Haare von drei Seiten aus zu pflegen sind. Erstens von innen, von dem was ich esse, zweitens was ich trinke und drittens wie ich lebe. Esse ich nur "Hamburger" oder "Fast Food", wachsen auch nur Nährstoffe aus dem "Hamburger" in meinen Haaren.

Das Haar muss also genau so ausgewogen ernährt werden wie der Körper.

Das Haar muss gut mit Vitaminen versorgt werden. Die wichtigsten Vitamine für die Haare sind: Vitamin B1, B3, B6, B10, B12 und B17.

Vitamin B,1 Thiamin ist für die Energiegewinnung der Haarwurzel wichtig. Es sorgt für eine gleichmäßige und stabile Zellteilung. Dies sichert regelmäßigen Haarwuchs von ca. einem Zentimeter im Monat. Wichtig: Wenn sie das Gefühl haben die Haare wachsen zu langsam müssen sie Vitamin B1 zuführen. Vitamin B1 ist hauptsächlich in Dinkel, Roggen und Hülsenfrüchten enthalten.

Vitamin B,3 Pyridoxin ist für die Mineralbindung im Haar wichtig. Es produziert Co-Enzym A. Dadurch hält die Haarfarbe besser, das Haar bekommt viel Glanz. Vitamin B3 ist am meisten in Hefe und Erbsen vorhanden.

Vitamin B6, Pantothensäure sorgt dafür, dass die kleinen Eiweißmoleküle sich richtig verbinden können und aus den Aminosäuren Proteinen Keratine entstehen, die das Haar bilden. Vitamin B6 kommt am meisten in Kartoffeln, Sojabohnen und Weizenkeimen vor. Also aufgepasst: Ist Ihr Haar trocken und/ oder splissig, sollten Sie genügend Vitamin B6 zu sich nehmen.

Vitamin B10, Paraaminobenzolsäure ist ein sehr interessantes Vitamin, da es für die Haarfarbe u. a. mit verantwortlich ist. In Amerika wird es als Kur gegen graue Haare angewendet. Durch die 10- wöchige Einnahme von täglich 1000 µg PABA mit 600 µg Folsäure angereichert, hat es viele Menschen vor dem Ergrauen bewahrt. Es hilft jedoch nicht immer (siehe Kapitel graue Haare). Nahrungsquellen für das Vitamin B10 sind: Weizenkeime, Hefe, Melasse, Molke sowie Tomaten.

Vitamin B12, Cobalamin braucht die Kopfhaut und das Haar um die Fermentierung von Fetten sicherzustellen. Wenn die Haare trocken sind oder die Kopfhaut zu fettig ist, ist der Vitaminhaushalt gestört – sprich es ist zu wenig Vitamin B12 vorhanden -. Hauptnahrungsquelle ist Seefisch.

Vitamin B17, Laetril ist eine Art Zuckersubstanz und besteht aus langen Molekülketten, die dafür sorgen, dass das Haar seine Sprungkraft erhält.

Weiter benötigt das Haar Folsäure. In Mitteleuropa ist die Versorgung mit Folsäure durch unsere Nahrung sehr stark geschwächt, d.h. wir nehmen alle zu wenig Folsäure in uns auf. Die Folsäure ist im Haar für den Eiweißaufbau mit verantwortlich. Ohne Folsäure ist unser Haar brüchig und matt.

Als weiteres Vitamin brauchen Haar und Kopfhaut Vitamin C (Ascorbinsäure). Täglich ca. 50 mg Ascorbinsäure. Vitamin C im Haar bindet das Mineral Eisen und stabilisiert so die Haarfarbe; weiter hilft es bei der Bindung der Eiweißbrücken. Vitamin C bindet die Kollagenfasern, so dass die Ausscheidungsfunktion der Kopfhaut erhalten bleibt. Nahrungsquelle: Kartoffeln, Grünkohl, Hagebutten und Weißkraut.

Vitamin D; Calciferol ist beim Haar und bei der Kopfhaut für die Verarbeitung von Calcium und Phosphor zuständig. Wäre kein Vitamin D vorhanden, hätte es den gleichen Effekt als würden Sie ein Steinhaus ohne Mörtel bauen. Das Haar bricht ab. Ohne ein Vorkommnis in der Haut von Vitamin D hieße das, dass die Poren und Blutgefäße verstopfen würden. Das Haar würde ausgehen. Vitamin D ist am meisten in Lebertran vorhanden. Allerdings nur im Original. Also, täglich einen Teelöffel Lebertran nach dem Frühstück und ihr Haar wächst besser und behält seinen natürlichen Glanz.

Die letzten 4 Vitamine die das Haar benötigt sind Vitamin E, H, K, PP.

Vitamin E ein Antioxidans, das dafür sorgt das freie Radikale in der Haut und im Haar nichts zerstören können. Freie Radikale sind Sauerstoffatome, die Hautzellen und Haarwurzeln zum Rosten bringen, also auflösen.

Biotin Vitamin H organisiert den Zuckerhaushalt im Haar und in der Kopfhaut, d.h. es sorgt für einen gleichmäßigen Energiefluss und sichert dadurch die Ernährung der Zellen und der Haarwurzeln. Weiter wirkt Biotin gegen Schuppen (siehe Kapitel Schuppen).

Das vorletzte Vitamin ist das Vitamin K. Phytomenadion ist mit verantwortlich für eine gesunde Kopfhautflora. Da Vitamin K im Darm gebildet wird, ist ein Mangel im Wirbelbereich des Kopfes am schnellsten festzustellen. Der Oberteil des Hinterkopfes, also die Hauptwirbelzone ist die Reflexzone des Darmes.

Vitamin PP. Niacin ist ein Co-Enzym, welches dem Aufbau der Keratinsubstanz des Haares dient. Ohne Niacin wären unsere Haare weich und flatterig. Niacin kommt in Hefe, Sojabohnen und Pilzen vor.

Aber nicht nur die Vitamine machen schöne Haare aus, sondern wir brauchen auch Spurenelemente, Minerale und Wasser.

Lebensmittel

Was sind Früchte und Gemüse heute noch wert?

In den letzten 10 Jahren erlitten Obst und Gemüse einen enormen Vitaminverlust. Schuld daran sind Umweltschäden und das Konsumverhalten der Menschen: Obst wird meistens zu früh geerntet und unreif importiert. Das Gemüse wird falsch zubereitet (gekocht anstatt nur gegart).

Nahrungsmittel

Mineral/Vitamin

Verlust in %

Bohnen
Calcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
- 38 %
- 12 %
- 15 %
- 61 %
Broccoli
Calcium
Folsäure
Magnesium
- 68 %
- 52 %
- 25 %
Spinat
Magnesium
Vitamin B6
Vitamin C
- 68 %
- 59 %
- 58 %
Karotten
Calcium
Magnesium
- 17 %
- 57 %
Kartoffeln
Calcium
Magnesium
Vitamin C
- 70 %
- 33 %
+ 25 %
Äpfel
Calcium
Magnesium
Vitamin C
+ 12 %
+ 12 %
- 80 %
Bananen
Calcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
- 12 %
- 84 %
- 13 %
- 92 %

Haarpflege von Innen

Auf meine Frage:„Was ist Feuchtigkeit?", bekomme ich meist die Antwort: "Wasser". Das ist nur zum Teil richtig. Feuchtigkeit ist eine Kombination aus Wasser, Mineralen, Spurenelementen und Fetten.

Bei den Fetten geht das Problem schon los. Fette mit der notwendigen Feuchtigkeit für die Haut (Kopfhaut) und das Haar kommen nur in der Butter vor. Alle anderen Fette wie Öl und Margarine werden in der Haut und im Haar nur ungenügend verwertet.

Wasser ist das zweite Problem. Jeder Mensch sollte täglich 3 bis 3,5 Liter Wasser zu sich nehmen, und zwar entweder Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure. Besonders empfehlenswert ist Mineralwasser mit Sauerstoff angereichert. Warum keine Kohlensäure? Kommt Kohlensäure in den Darm, wird die Darmflora verändert. Es kann ein Pilzbefall entstehen. Das Sauerstoff enthaltende Wasser dagegen hilft der Leber bei der Entgiftung und der Fermentierung der Fette.

Die Zufuhr von 3 bis 3,5 Liter Wasser täglich, sollten so aufgeteilt werden, dass eine Hälfte morgens zum Ausscheiden von Schadstoffen zu sich genommen wird und die andere Hälfte ab Mittag über den Tag verteilt wird.

Mineral- und Spurenelemente werden normalerweise über die Nahrung aufgenommen. Durch Überdüngung der Böden, Überproduktion in der Landwirtschaft, Nichteinhalten der Fruchtfolgen haben unsere Nahrungsmittel nicht mehr genügend Vitamine und Mineralstoffe. In den letzten zehn Jahren haben Früchte und Gemüse zwischen 10% und fast 80% an Wirkstoffen verloren. Der Körper versorgt aber erst seine wichtigsten inneren Organe um gesund zu bleiben. Das Haar bekommt zu wenig an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen, nimmt dafür Schwermetalle und andere toxische Substanzen auf. Die Folge ist, dass das Haar immer schwächer wird, trocken, spröde und brüchig. Deshalb ist es wichtig täglich zum Wasser und den Fetten einen „Mineralcocktail" zu trinken. Hiermit haben sie alles für den inneren Haaraufbau getan.

Wichtig ist noch zu wissen, dass je älter wir werden, desto mehr müssen wir für den inneren Aufbau von Haar und Haut tun.

Auch sollte man beachten, dass jede Diät und jedes Medikament Einfluss, und zwar negativen Einfluss, auf Haut, Haar und Faltenbildung - bis zum Haarausfall - hat.

Haarpflege von Außen

Das wichtigste sind die von vielen ungeliebten 100 Bürstenstriche. Die Zahl 100 heißt nicht, dass man die Bürste 100-mal durch die Haare ziehen oder streifen muss. Die Zahl 100 steht einfach für viel, das können 22 oder 56 Bürstenstriche sein, oder wie viele auch immer. Um dieses Bürsten durchzuführen, benötigt man zuallererst einmal eine Naturborstenbürste, eine sogenannte Pflegebürste. Damit die Borste nicht scharfkantig ist und somit das Haar beschädigen könnte, darf diese nicht geschnitten sein. Für eine optimale Haarpflege sollte die Naturborstenbürste nicht zu hart, aber auch nicht zu weich sein. Sie muss in Naturholz eingearbeitete Borsten haben. Hier bietet sich das Haarpflegebürstensortiment von der Firma Kent (www.kentbuersten.de) an. Diese Bürsten besitzen alle Vorzüge die für eine optimale Haarpflege Grundvoraussetzung sind. Um dann auch lange Freude an dieser Pflegebürste zu haben, muss darauf geachtet werden, dass die Bürste genau so oft gewaschen wird wie die eigenen Haare. Außerdem sollte jedes Familienmitglied seine eigene Bürste besitzen. Es hat ja auch jeder seine eigene Zahnbürste. Warum ist das so? Jeder Mensch hat seine eigene Hautflora, d. h auf einer gesunden Kopfhaut kommen auf einer Fläche von cm2 60 - 80.000 Milben vor, die je nach Zustand der Kopfhaut zahm oder aggressiv sind. Diese würden auf alle Bürstenbenutzer übertragen werden. Achten Sie auch bei ihrem nächsten Frisörbesuch darauf, dass eine gereinigte und desinfizierte Bürste benutzt wird.

Zurück zu den Bürstenstrichen: Die 100 Bürstenstriche sollten immer morgens durchgeführt werden, denn morgens von 4.00 – 12.00 Uhr ist Ausscheidungszeit, d. h. die Salz- und Fettrückstände, die in dieser Zeit von der Kopfhaut ausgeschieden werden, können jetzt am besten abtransportiert werden.

Wie mache ich es richtig?

Sie stellen sich gerade hin, die Beine etwas auseinander, beugen den Kopf nach vorn, etwa bis in Herzhöhe. Dann setzen Sie die Bürste im Nacken an und bürsten die Haare von hinten nach vorn. Wenn sie etwa in Höhe des Oberkopfes angelangt sind, gehen sie mit der anderen Hand in den Nacken und streichen die gleiche Bahn mit Ihrer Hand nach. Gleichzeitig geht die Bürste bis in die Haarspitzen und die andere Hand streicht auch bis zum Ende des Haares nach. Durch diese Streichen beruhigt sich das Haar wieder und es fliegt nicht mehr. Die Bürste selbst wird jetzt Partieweise durch die Haarfülle bis zur Kopfhaut geführt. Sie nimmt dabei Salze und Fette auf und verteilt diese wiederum nun vom Ansatz bis in die Haarspitze. Da wo dem Haar Salze und Fette fehlen, werden diese aufgenommen. Man nennt dies auch "biologische Haarkur". Haben sie zu viele Fette auf der Kopfhaut und im Haar, machen sie 10 - 12 Bürstenstriche. Legen Sie dann eine Kleenextuch auf die Borsten und bürsten anschließend weiter. Das Kleenextuch hat jetzt die Wirkung eines Löschblattes angenommen und saugt das überschüssige Fett auf. Wenn Sie diese Bürstenzeremonie 10 Monate durchhalten, wird das Fett auf der Kopfhaut normalisiert. Die Schuppen gehen weg und Ihr Haar wird wieder gesund. Natürlich können Menschen mit naturkrausem Haar oder einer frischen Dauerwelle dieses Bürsten nicht durchführen. Aber auch hier sollten die nachts ausgeschiedenen Schadstoffe abgelöst werden. Deshalb empfehle ich hier, etwas Wasser in das Waschbecken zu geben, 2 - 4 Spritzer Rinse dazu, mit den Fingerspitzen in das Wasser eintauchen und dann die Kopfhaut mit den Fingerspitzen leicht massieren. Diesen Vorgang müssen sie 3 - 4 mal wiederholen. Also immer wieder mit den Fingerspitzen in das Rinsewasser eintauchen und nicht vergessen, der Kopf muss nach vorn gebeugt bleiben. Warum? Wegen der Durchblutung der Haarwurzeln.

Waschen

Haare waschen. Eine Kunst die gelernt sein will. Bei fast jeder Veranstaltung werde ich gefragt, was denn eigentlich richtig sei? Wie oft soll man seine Haare waschen? Meine Antwort ist dann immer: So oft wie nötig und so selten wie möglich. D. h., dass Pflegebedürfnis ist ganz individuell. Ich z. B. wasche mein Haar täglich; so wie die meisten Männer. Dies geschieht aus ästhetischen Gründen, jedoch notwendig ist dies meist nicht. Um das Haare waschen. und es zu verstehen, muss man wissen, dass dies aus drei Gründen geschieht:

1. Um die Kopfhaut zu reinigen und Staub und Schmutzpartikel aus den Haaren zu entfernen. Um Fette, Salze, Schweißrückstände und Staub von dem Boden der Haare zu entfernen. Jeder gesunde Mensch scheidet jede Nacht 1 - 1,5 l Schweiß aus. Das Wasser verdunstet, die aus dem Schweiß gebildeten Salze bleiben auf der Kopfhaut zurück. Dies geschieht morgens in der Zeit zwischen 4.00 und 8.00 Uhr. Jetzt zieht das Salz (Toxische Salze) Sebum aus den Talkdrüsen Diese Eiweißfette packen die Kristalle wieder ein, so dass die Haut nicht austrocknen kann. Geschieht dies nicht, bekommen wir Schuppen. Nachdem die Fette die Salze ummantelt haben, zieht das Salz Wasser aus dem Fett und es entsteht ein weißer Talkbelag auf der Kopfhaut. Dies geschieht zwischen 8.00 und 10.00 Uhr vormittags. Danach wird unsere Hautflora, doch insbesondere werden die Hautmilben aktiv. Deren Aufgabe ist es diesen entstandenen Talk zu fressen. Ist zu viel von dieser Substanz vorhanden wird die Hautflora aggressiv und wir bekommen Kopfhautschäden, wie Entzündungen, Beläge und zum Schluss Haarausfall.

2. Der zweite Reinigungsgrund ist der der inneren Kopfhautreinigung. Haare waschen. nennt man auch shampoonieren. Das Wort shampoonieren kommt aus dem Altindischen und bedeutet dort Massage. D. h. beim Haare waschen soll man die Haare und die Haut nicht rubbeln und reiben, denn sonst würde die Schuppenschicht am Haar beschädigt - und die obere Hautschicht zerstört werden. Auch würde die Gewebsflüssigkeit in der Haut nicht abtransportiert werden können. Wichtig ist auch, dass wieder neue frische Flüssigkeit aufgenommen werden kann. Deshalb sollten sie den GM Jahreszeitentee trinken. In dieser Flüssigkeit sind auch toxische Ablagerungen. Die die Hautzellen sowie die Haarwurzeln beschädigen und zum Teil zerstören können.

Sie sehen also: Haare waschen ist wichtig und will gelernt sein. Also, wie macht man es richtig?

Zuerst bürsten Sie ihre Haare. Wenn die Haare zu trocken und zu verfilzt sind, entwirren Sie sie mit den Fingern. Könnten Sie ihre Haare jetzt unter dem Mikroskop betrachten, würden Sie feststellen, dass das Haar wie ein Tannenzapfen aussieht. Je trockener das Haar, je mehr stehen die Schüppchen ab. Es sieht aus als wenn am Haar lauter Türen offen stehen würden. Würden Sie, in diesem Zustand, ihr Haar jetzt nass machen und Shampoon darauf geben, könnten die waschaktiven Substanzen in das Haar eindringen und den Rest Feuchtigkeit auch noch aus dem Haar herausziehen. Sie würden ja auch keine Wunde mit Seife auswachen.

Deshalb geben Sie jetzt eine erbsengroße Menge von der "12-Minuten-Kur" in die Handinnenfläche, verreiben diese etwas und streifen dann mit den Händen von der Stirn aus nach hinten gehend auf der Haaroberfläche entlang. Sollte die Menge nicht ausreichen um bis in die Spitzen zu gelangen, ist dies nicht schlimm. Denn wenn Sie anschließend die Haare unter fließendem Wasser nass machen, wird die Säure der Kokosmilch frei und schliesst die "Türen" des Haares; also die Schüppchen legen sich wieder am Haarschaft an.

Jetzt nehmen Sie das entsprechende Shampoo und geben davon etwa 5 g (eine etwa 50 Cent große Menge) in die Handinnenfläche. Bitte nicht verreiben. Mit den Fingerspitzen der anderen Hand nehmen sie etwas von diesem Produkt und tragen es auf die Kopfhaut auf, so als wollten Sie die Haut eincremen. Angefangen wird am Oberkopf, danach der Nacken, dann der Vorderkopf und zum Schluss die Seiten.

Nun geben Sie etwas Wasser dazu und fangen an zu massieren. Aber aufgepasst! Immer von der Kopfhaut weg, in Richtung der Haarlängen und Spitzen. Ganz wichtig dabei ist, dass Sie nicht vergessen, dass die Massage immer von der Kopfhautmitte aus beginnt und nach unten in Richtung Nacken und Ohr ausgeführt wird. Die Massagebewegungen (s. Skizze) werden immer mit Druck nach unten - und locker, ganz zart nach oben vorgenommen. Die Bewegung sieht aus, als würden Sie ein O zeichnen.. Diesen Vorgang wiederholen Sie 3 - 4 Mal. Zwischendurch geben Sie immer wieder etwas Wasser dazu, so dass eine leichte Schaumbildung entsteht. Als Letztes spülen Sie das Haar unter fließend warmem Wasser aus.

Bitte beachten Sie dass Sie das Haar immer wieder auflockern. Dann wiederholen Sie den ganzen Vorgang. Beim zweiten Waschen entsteht eine etwas stärkere Schaumbildung. Beim anschließenden Abspülen achten Sie darauf, dass Sie nicht zu lange spülen und das Haar dabei immer bewegt wird. Wenn Sie zu lange und ohne Bewegung spülen, kann es passieren, dass die Kopfhaut und das Haar einen Belag, der aus waschaktiven Substanzen, Fett, aus dem Shampoo selbst und halb aus Wasser besteht, bekommen. . Dies würde die Haar- und Hautatmung unterbrechen.

Sollten Sie jetzt denken, Sie haben es geschafft. Irrtum. Jetzt kommt die Rinseanwendung. Nehmen sie einen Applikator ( am besten von Georg Michael), füllen diesen mit lauwarmem Wasser auf und geben 3 - 4 Spritzer Rinse dazu. Schütteln Sie den Applikator etwas und lassen Sie dann den Inhalt langsam über die Haare laufen. Danach spülen Sie Ihr Haar unter fließendem Wasser ab. Solange bis das Haar, wenn sie mit dem Daumen darüber streichen, quietscht. Also es sich nicht ganz glatt anfühlt.

Aber Stopp. Jetzt nicht bürsten, sondern das Haar mit einem Handtuch ausdrücken. Das Haar dabei nicht rubbeln und nicht reiben. Danach kämmen Sie das Haar mit den Fingern. Die Finger sind wie ein biologischer Kamm. Wenn Sie mit den Fingern durchfahren und es ist evtl. noch ein Knoten vorhanden, geben die Fingergelenke nach und der Knoten löst sich von selbst ganz leicht auf. Waschen und behandeln Sie Ihre Haare so wie vorangestellt beschrieben,, lassen sich Ihre Haare ganz leicht durchkämmen und sie bekommen einen wunderschönen, seidigen Glanz.

Auch die Uhrzeit spielt in der Haarpflege eine Rolle

Unser 24 h Tag ist von der Natur aus in drei Teile aufgeteilt. Von morgens 4 h bis mittags 12 h ist Ausscheidungszeit. Wenn Sie eine fettige (seborrhoeische) Kopfhaut haben, waschen Sie Ihr Haar und Ihre Kopfhaut am besten in dieser Zeit.

Trockene und energielose Haare waschen und kuren Sie zwischen 12h mittags und 20h abends. In dieser Zeit können Haar und Kopfhaut die Pflegesubstanzen am besten aufnehmen. Auch Schuppen behandelt man am besten mittags.

In der Zeit zwischen 20h und 4h morgens werden die Pflegestoffe am besten verarbeitet.

Farben

Farben sind Etwas, was uns immer umgibt und sie begegnen uns überall. Ohne Farben gäbe es kein Leben. Farben verstehen sich auch als Licht. Jede einzelne Farbe hat eine ganz bestimmte Wellenlänge. Farben werden bei der Stoffverarbeitung eingesetzt, z. B. bei den Stoffen für unsere Kleidung. Farben finden wir auch in unserer Nahrung wieder. Und nochmals als Licht in der Raumgestaltung. Farben dienen als Filter unserer Haut, spiegeln sich in den Augen in der Haarfarbe wieder. Über alle diese Punkte sollte man einmal nachdenken.

Das Wissen über die Farben hat mein Leben ganz langsam, aber sicher verändert. Wahrnehmen kann man nur etwa 40 Prozent der Farben. Bei manchen Tieren ist dies anders. Teils sehen sie mehr, teils weniger Farben. Unsere Augen nehmen sichtbar nur Wellen von ca. 340 nm (Nanometer) bis ca. 760 nm auf. Also, die Farbe blau ca. 350 nm und die Farberot ca. 750 nm. Nicht mehr sichtbar, aber wirkungsvoll für unseren Körper ist das Infrarot mit ca. 800 nm. Danach kommen schon, die für uns hörbaren, Radiowellen. Im weiter unteren Bereich, ca. 300 -250 nm ist ultraviolett zu finden und darunter liegen dann die Röntgenstrahlen. Ganz unten definiert man die Gammastrahlen. Hier, in diesem Büchlein, soll aber nur über sichtbaren Wellen, die Farben, geschrieben werden.

Jede Farbe hat Einfluss auf bestimmte innere Organe und deren Wirkung und Aufgaben. Blau steuert z. B. die Nieren- und Blasentätigkeit. Aber wie funktioniert das nun?

Blau kühlt ab; das Wasser im Körper verringert sein Volumen; es fließt leichter zur Niere und kann somit einfacher über die Blase ausgeschieden werden. Wie schon gesagt: Blau kühlt. Dadurch wird der Stoffwechsel im Körper normalisiert. Aus diesem Grund ist blau auch ein ideales Licht um die Schuppenbildung zu bremsen. Die Schweißdrüsen werden gehemmt und die Talkdrüsen aktiviert. Emotional kommt der Körper zur Ruhe und entspannt. Da im Sonnenlicht alle Farben vorkommen und miteinander verbunden sind, gibt es nur künstlich produziert, reine Farben.

Der Gegenpol von blau ist rot. Rot erwärmt den Körper. Rot wirkt unmittelbar, und sich hier direkt auf Herz und Kreislauf aus. Auch auf die Sexualität, die Zunge und auf die Haut. Rot beschleunigt den Stoffwechsel, es aktiviert die Schweißdrüsen, die dadurch vermehrt Wasser (Schweiß) ausscheiden. Die Farbe rot erhöht das Volumen des Wassers. Emotional wird der Körper durch die Farbe rot aktiviert.

Dazwischen liegen die Farben gelb und grün. Gelb, ca. 600 nm, wirkt direkt und unmittelbar auf die Schilddrüse und damit auch auf alle Hormondrüsen. Somit wiederum auf unser ganzes Immunsystem. Während grün, ca. 400 nm, auf Leber und Galle Einfluss hat.

Aber noch einmal: Was bewirken die Farben genau? Rot ist die Farbe des Sommers und des Tages. Sie aktiviert die Stoffwechselprozesse, fördert die Stimmung, kann aber auch aggressiv machen. Sie kennen sicher den Ausdruck "der sieht Rot". Rot lässt im Körper die Nahrung schneller transportieren, sie öffnet die Schweißdrüsen und es treten mehr Salze aus der Haut aus. Rot fördert aber auch Entzündungen. Also Vorsicht, wenn jemand Fieber hat.

Blau ist die Farbe des Winters und der Nacht. Nieren und Blase werden aktiviert. Blau bremst die Stoffwechselprozesse, aktiviert die Talkdrüsen, beruhigt die Stimmung, kann aber auch depressiv machen.

Gelb, die klassische Farbe des Optimismussees und der Ideen, hilft bei der Steuerung unseres Immunsystems und ist über die Schilddrüse für der Hormonversorgung mit verantwortlich. Gelb ist auch die Farbe der Haut. Gelb wirkt gegen Falten, weil es die Collagenfasern gesund erhält. Gelb reguliert das Verhältnis zwischen Schweiß und Talkdrüsentätigkeit. Gelb ist also eine Farbe die die Haut geschmeidig erhält.

Grün die Farbe des Ausgleiches. Wir gehen ins Grüne und haben denn eine ruhige ausgeglichene Stimmung. Grün macht antiseptisch. OP-Säle und Arztkittel im Krankenhaus sind grün. Die Farbe grün unterstützt auch die Leber und Galle bei ihrer Arbeit toxische Stoffe zu eliminieren und Fette zu fermentieren. Grün ist eine Farbe, die bei fettiger Kopfhaut und Akne als Bestrahlung während der Behandlung unterstützend wirkt.

Dies ist alles wunderschön, aber auch Theorie. Vom Körper wird Licht über die Haut aufgenommen, aber auch über die Augen und ganz besonders über die Kopfhaut. Nehmen wir zuerst die Haut. Keine Haut ist weiß oder farblos, d. h., dass gewisse Farben sich neutralisieren. Nehmen sie z. B. gelb + gelb. Es bleibt gelb. Rot + blau wird violett, grün + rot wird gelb. Trifft jetzt gelbes Licht auf bläuliche Haut, wirken keine 600 Nm auf die Haut, sondern nur ca. 400 Nm, in diesem Fall nur grün. Trifft blaues Licht auf rote Haut, hebt sich die Farbe rot auf und der Körper kühlt ab. Also bei starker Hautrötung blaues Licht auf die Haut strahlen lassen.

Licht, und somit die Farben, bedeuten Leben, Zellteilung und Stoffwechsel. Aber wird eine helle Haut einer hohen Lichteinwirkung ausgesetzt, wie dieses z.B. im Sommer der Fall ist, muss diese reagieren. Um sich zu schützen, wird sie sich verdunkeln. Für uns heißt das: Wir werden braun. Gehen sie im Winter in ein Sonnenstudio und werden hierdurch braun, kann ihre Haut nicht genug Licht aufnehmen und sie werden müde. Ihr Körper versucht jetzt das Licht woanders herzubekommen. Er versucht es über die Kopfhaut. Haben sie z. B. dunkle Haare, würden Sie in diesem Fall, jetzt Haarausfall bekommen. Deshalb, damit genügend Licht die Hirnanhangdrüse erreichen kann. Also, wenn sie im Winter braun sein wollen, bräuchten Sie helle Haare um dies ungeschadet zu erreichen. Über die Haarfarben an anderer Stelle mehr.

Licht nimmt man aber auch über das Auge auf. Die Augenfarbe steuert gleichermaßen die Lichtaufnahme wie die Hautfarbe. Haben sie sich schon einmal überlegt, warum Pflanzen ganz bestimmte Farben bei Blättern und Blüten aufweisen? Das Licht in Verbindung mit der Blatt- oder Blütenfarbe ist für die Umwandlung von Nährstoffen zu Energie verantwortlich und es steuert dadurch auch die Verwertbarkeit der Nahrung für uns Menschen. Die Farbe der Frucht ist dafür verantwortlich, in welche Organe die Energie in unseren Körper gelangt (siehe Ernährung).

Wieder zurück zur Hautfarbe: Wir Menschen tragen in der Regel neben der biologischen Haut noch eine zweite -: Nämlich unsere Kleidung, die ebenfalls farbig ist. Was nützt es uns, wenn wir die Farbenlehre beherrschen und tragen dann doch nur schwarze Kleidung. Schwarz, die Trauerfarbe, verhindert komplett die Lichtaufnahme und somit wird der Stoffwechsel auf ein Minimum reduziert. Es werden keine toxischen Stoffe ausgeschieden. Im Gegenteil, der Körper speichert sie. Wo? Bei den Frauen natürlich am Po und den Oberschenkeln. Hoch lebe die Cellulite. Bei Männern am Bauch. Sieht auch gut aus. Ist jetzt die Haarfarbe auch noch künstlich dunkel oder Typ-fremd. Wunderbar. Somit steht die nächste Allergie schon vor der Tür. Die Zivilisationskrankheiten freuen sich schon.

Hier ein paar Tipps, wann Sie am besten welche Kleiderfarben tragen sollten. Sind Sie viel müde und fühlen Sie sich schlapp? Dann tragen Sie so oft wie möglich gelb. Dies gilt auch dann, wenn Sie trockene Haut haben oder ein schwaches Immunsystem. Natürlich auch, wenn Sie Ihre Cellulite behandeln - oder besser noch verhindern wollen.

Grün ist am besten geeignet, wenn sie ein Migränetyp sind, zur seborrhoeischen Haut oder Akne neigen. Genauso dann, wenn Ihre Haut häufig müde aussieht.

Blau trägt man dann, wenn man zum Wasser ansammeln neigt. Dies gilt auch für Kinder die hyperaktiv sind. Ebenso, wenn man einen klaren Kopf benötigt.

Rot tragen die Menschen am besten, die einen Mangel an Selbstbewusstsein haben und deren Antrieb verloren gegangen ist. Personen, die viel frieren, benötigen ebenso rote Kleidung.

Sie sehen also lieber Leser, mit Farben sollte man sich auseinandersetzen und sich Gedanken darüber machen. Nichts ist in der Natur ohne Bedeutung, man muss es nur wissen.

Die natürliche Haarfarbe und ihre Bedeutung

Es ist kein Zufall welche natürliche Haarfarbe dem Mensch gegeben ist und auch nicht die Veränderung je nach Lebensalter. Jede Menschenrasse hat eine eigene Haarstruktur, ebenso auch eine eigene Haargrundfarbe, die ursprünglich vom Klima und den dort vorhandenen Nahrungsmitteln bestimmt wurden. Diese Haarfarbe und -struktur musste in die Region passen. So haben Afrikaner krause, schwarze Haare, die vom Haaraufbau unseren Haaren in Mitteleuropa überhaupt nicht ähnlich sind. Sie sind pures Keratin, also Hornfäden und nehmen kein Wasser auf. Im Gegenteil sie stoßen das Wasser ab. Der Sinn ist der, dass der Schweiß zur Abkühlung auf der Kopfhaut stehen bleibt. Afrikaner behalten ihre Haarfarbe bis ins hohe Alter und werden erst sehr spät in ihrem Leben grau. Die Haut der Afrikaner ist braun bis dunkelbraun, die Augenfarbe ist braun. Die Sonne in Afrika ist sehr energiereich. Die Strahlung ist so hoch, dass Haut-, Augen- und Haarfarbe der Afrikaner so dunkel sein müssen. Ansonsten würde zu viel Licht von ihren Körpern aufgenommen werden und diese Überenergie würde dem menschlichen Leben schaden. Erst im hohen Alter, dann wenn der Mensch energieloser wird, werden die Haare grau und es kann mehr Licht über die Kopfhaut aufgenommen werden. Zum Positiver der Hypophyse, die die Motorik des Menschen steuert um ihn beweglich und aktiv zu halten.

Die Stoffe die der Körper zur Melanin- und Pigmentbildung benötigt sind in dem Getreide Hirse enthalten. Aber aufgepasst! Dies funktioniert nur dann, wenn die Hirse in Afrika wächst und hier nur in Verbindung mit der energiereichen afrikanischen Sonne.

Ähnlich sah es in Amerika bei den Ureinwohnern, den Indianern, aus. Nur hier war die Haarstruktur bei diesen, im Gegensatz zu den Afrikanern, anders. Im Haarinneren war kein Keratin-Vorkommnis sondern es wies Protein auf. Diese Fette sollten die Indianern im kalten Winter schützen konnte. Auch das Grauwerden, trat wie bei dem Afrikaner, erst im hohen Alter ein. Dann, wenn die eigene Energie verbraucht war und die Hirnanhangdrüse mehr Licht benötigte. Nur die Nahrung unterschied sich. Hier waren die farbbildenden Stoffe, die die Farbe in der Haut und im Haar stabil hielten, im Mais enthalten. Entscheidend hierfür ist der Maisanbau unter amerikanischen Sonne und dem amerikanischen Klima.

Auch bei den Asiaten sah und sieht es heute noch so aus. Die Haarstruktur ist bei Ihnen, wie allen anderen auch, dem Klima angepasst. Die Haut. die Haare und die Schuppenschicht bei den Asiaten, hat im Gegensatz zu unserem Haar, welches 5 - 6 Lagen dieser aufweist, eine Schuppenschicht von 15 - 16 Lagen übereinander. Das Haar ist also dicker. Die Haarfarbsteuerung bei den Asiaten geschieht durch das Getreide Reis. Bei den Afrikanern, wie bei den Indianern, sowie auch bei den Asiaten, wird das Getreide in der Leber anders verarbeitet als bei uns. In der Leber werden die Grundsteine für die Pigmentierung der Haut- und Haarfarbe festgelegt.

Die Haarfarbe bei den Europäern

Genau wie bei den Menschen anderer Kontinente, sind auch bei den Europäern das Klima und die Ernährung für die Struktur und die Farbe der Haut und des Haares verantwortlich. Das Licht spielt eine große Rolle. Je weniger Licht, je heller die Haare. Auch die Haut ist heller. Je heller die Haare, je feiner die Haare. Wo wenig Licht ist, ist auch weniger Energie und es ist kälter. Also müssen die Haare feiner sein. Sie müssen die Haut und somit den Körper vor dem Erfrieren schützen. Nordeuropäer haben auf dem Kopf bis zu 150.000 Haarwurzeln. Da die Nordeuropäer schon hell sind, werden nur wenige Menschen grau und auch nur im hohen Alter. In Südeuropa ist es genau umgekehrt. Hier sind die Haare dem afrikanischen Haar ähnlich. Aber nur ähnlich. Sie sind nicht kraus, sondern lockig. Jedoch setzt der Prozess des "grau werdens" viel früher ein. Im Süden wird viel Energie für das Leben gebraucht. Sonne und Nahrung liefern nur relativ wenig neue Energie. Darum ergrauen die Menschen hier viel früher.. Südeuropäer haben etwa 50.000 Haare auf dem Kopf.

Wie im Farbkapitel beschrieben, wird bei Wärme der Stoffwechsel beschleunigt und bei Kälte verlangsamt. Aus diesem Grund ist der Energieverbrauch im Süden Europas höher. In Mitteleuropa hingegen, wo durch die Völkerwanderung und andere große Zuströme von Menschen stattfanden, die Haare der Menschen gemischt sind, d. h. hier kommen alle Haararten und -farben zusammen. Auch die Haarstrukturen sind gemischt. In Mitteleuropa werden die Menschen früher grau. Dies führt natürlich auch zu körperlichen Irritationen.

Dies bedeutet, dass z. B. dunkelhaarige plötzlich fettige Kopfhaut und damit auch fette Haare bekommen, während blonde, die eigentlich fettigere Haare haben müssten, trockene Haare bekommen. Das bedeutet, dass der Friseur eine genauere Diagnose erstellen muss. Hierbei sollte immer auch die Ernährung in die Behandlung mit einbezogen werden.

In der Regel ist die Haarfarbbildung erblich bedingt, ebenso die Hautstruktur. Die Eltern sind nur die Überbringer der Vererbung. Verantwortlich sind die Großeltern und zwar wie an anderer Stelle schon beschrieben, Vaters Mutter und Mutters Vater. Wobei Vaters Mutter ca. 75 Prozent und Mutters Vater ca. 25 Prozent ausmachen. Die Regel geht bis 7 Generationen zurück. Aus dieser Zahl können Sie schon erkennen wie viele Möglichkeiten der Vererbung vorhanden sind.

Aber es spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Hauptsächlich die der Ernährung und die der Mineral- und Vitaminversorgung. Wie im Kapitel Vitamine beschrieben, ist das Vitamin Paba - B 10 für die Entwicklung der Farbbausteine in der Leber verantwortlich. Kein Paba - keine Haarfarbe. In der Haut, wo die Melanin- Zusammensetzung stattfindet, braucht das Vitamin Paba aber noch Helfer, und zwar das Vitamin A, welches für die rötlichen Farbsubstanzen zuständig ist. Denken Sie an Babys die zuviel Karottensaft trinken. Ihre Haut wird gelblich-rot. Also, Vitamin A ist für den Farbton verantwortlich. Für die Farbtiefe ist das Vitamin Panthenol zuständig. Für die Stabilität des Pigmentes wird Calcium benötigt. Zusammengebunden wird alles über das ProVitamin D. Wenn jetzt noch Licht, am besten Sonnenlicht dazukommt, ist das Pigment fertig und kann dann seiner Funktion als Lichtfilter für Haut und Haar nachkommen.

Wie man hieraus erkennen kann, ist für die Entwicklung einer schönen Haarfarbe nicht nur die Erbanlage, sondern auch eine gute Entschlackung von Schadstoffen und die Zufuhr von entsprechenden Mineralen, Spurenelementen und Vitaminen notwendig.

Auch wichtig zu wissen ist, dass jede Lebensaltersstufe ihre eigene Haarfarbe hat. So ist des Babys im 1. Lebensjahr noch relativ hell. Das Baby benötigt viel Licht, immer abgestimmt auf seine eigene Energieverarbeitung. Ab dem 2. Lebensjahr, wenn das Kind einen Calciumschub bekommt, wird es aktiver und die Haare werden etwas dunkler. Manchmal nur ganz wenig, manchmal auch mehr. Die Haare werden meist glatter.

Ab dem 6.Lebensjahr, wenn das Kleinkind zum Kind wird, gibt es wieder einen Calcium- bzw. Hormonschub. Die Haut wird fester und das Haar stabiler. Der gleiche Vorgang geschieht ab dem 10. Lebensjahr. Jetzt kann es passieren, dass glatte Haare lockig und lockige Haare glatt werden. Die Schweiß- und Talkdrüsen rebellieren, doch die Haarfarbe wird satter. Mit 21 Jahren hat der Mensch seine satteste und kräftigste Haarfarbe. Auch hier spielt die Calciumverarbeitung eine wichtige Rolle. Ab dem 26. Lebensjahr werden die Haare Jahr für Jahr etwas heller bzw. melierter; bis zur vollständigen Ergrauung.

Wie Sie vorher schon gelesen haben, hängt dieser Prozess mit den Energiereserven zusammen. Wenn bei einem Auto die Batterie leer ist, springt es nicht an. Scheint aber eine gewissen Zeit die Sonne auf das Auto, lädt sich die Batterie wieder auf und der Motor springt an. Diese vorher beschriebenen Vorgänge sind ganz natürlich. Hat der Körper genug Reserven, bleibt die satte Haarfarbe erhalten. Verliert der Körper seine Energiereserven, müssen die Haare aus dem Grund heller werden, um die eigene Energie nicht altern zu lassen oder zu verbrauchen, sondern neue Energie von außen aufnehmen zu können.

Raumfarben

Wie richte ich meine Wohnung oder meinen Salon ein?

Ich selber übernachte sehr häufig in Hotels. Sicher ist es Ihnen auch schon so ergangen, dass Sie in einen Raum gekommen sind und sie haben eine Spannung verspürt.. Sie fühlen sich unbehaglich. Oder aber umgekehrt. Es geht ihnen gut und Sie sind zufrieden. Jeder Raum wird von den Menschen geprägt, die sich vorher oder meist in diesem Raum aufhalten. Dies kann man ähnlich wie bei der Feng Shui Methode ausgleichen. Nur hier macht es die Farbe und deren Zusammenstellung. In einer Wohnung sollten die einzelnen Räume als Grundton immer folgende Farben haben:

Der Schlafraum sollte blau oder wenigstens weiß angestrichen sein. Warum Weiß? Weiß kann man auch als helles blau bezeichnen. Diese Farbtöne sind kühl. In solch einem Raum ist mehr Sauerstoff vorhanden. Kühle Luft braucht weniger Volumen, also befindet sich mehr Sauerstoff im Schlafraum. Diesen benötigen sie nachts, um besser zu regenerieren.

Das Badezimmer sollte gelblich sein, evtl. mit Goldanteil. Gelb ist die Farbe der Idee. Wenn Sie morgens das so ein Badezimmer benutzen, kommen Ihnen die besten Ideen für Ihren Tagesablauf. Außerdem, wie im Kapitel vorher beschrieben, nimm die Haut durch gelbes Licht Feuchtigkeit auf. So wird, im wahrsten Sinn des Wortes, Ihre Schilddrüse angeregt und Sie beginnen den Tag tatenvoll.

Der Wohnraum, in dem Sie sich meistens aufhalten, sollte viel grün enthalten. Beispielsweise helle, aber nicht weiße Wände mit vielen Grünpflanzen. So können sie das tägliche Gift und den Ballast loswerden. Dadurch können Sie nachher besser schlafen.

Die Küche sollte als Arbeitsraum gesehen werden. Man müsste nach der Farbenlehre denken, dass sie rot sein sollte. Dem ist aber nicht so. Nur in der Küche tätig zu sein, reicht nicht aus. Man braucht auch Ideen, die durch ein starkes Gelb (Orange) angeregt werden. Diese Mischung kommt auch in Naturholzfarben vor.

Wie ist das aber im Salon? Ein Friseursalon ist ja meist ein größerer Raum, in dem sich hoffentlich häufig viele Menschen aufhalten. Hier müssen, um den Feng Shui Effekt als Ausgleich zu erzielen, die Farben ineinander übergehen. Fangen wir mit dem Kassenbereich und der Warteecke an. Sie sollten aus begreiflichen Gründen, farblich bläulich / silbrig / weiß gehalten sein. Ruhe ist beim Warten und Bezahlen die Devise. Die Beratungszone muss immer in einem gelben Farbton gestaltet werden. Denken Sie an die Ideen. Eine Beratung in einer roten Zone endet immer mit Aggressionen, wobei der Berater immer der Verlierer sein wird. Entweder der Kunde nimmt Ihren Ratschlag an, kommt aber nie wieder, oder aber der Berater gibt nach, wo durch seine eigene Motivation gestört sein kann. Deshalb können Sie farbige Frisierumhänge als Hilfe benutzen. Lassen sie den Kunden selbst entscheiden, welchen er für sich favorisiert.. Greift er/ sie zu einem roten Umhang, heißt das: Sie hat Recht. Streiten Sie also nicht. Bringt sie einen blauen Umhang, lassen Sie ihr ihre Ruhe, denn blau bedeutet: Ich will einfach nur meine Ruhe haben. Diese Kunden könnte man einstufen in die Gruppe "wie immer bitte" Bringt sie einen gelben Umhang, beraten Sie sie mit viel Herz und Liebe. Sie haben Erfolg. Bringt sie einen grünen Umhang, beraten Sie sie sehr detailliert und aussagekräftig. Hierzu gehört auch die Produktbeschreibungsinformation mit Inhalts- und Preisangabe.

Der Chemiebereich des Salons sollte ähnlich wie der Wohnraum in der Wohnung, hell und mit viel grün, gestaltet sein. Hier sind viele verschiedene Düfte von chemischen Substanzen vorhanden, die dem Kunden stinken. D. h. er macht zu. Die Farbe grün bewirkt jedoch, dass er sich trotzdem wohl fühlt. Es empfindet, als säße er im Grünen. Wählen Sie möglichst Pflanzen mit großen, dunkelgrünen Blättern. Diese sind in der Lage die chem. Duftstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten, so dass kaum noch eine Duftwirkung wahrgenommen werden wird.

Um die Motivation und Umsetzung von Ideen anzuregen und zu fördern, sollte die Frisierzone auch gelblich gehalten werden. Für den Kunden bedeutet diese Farbe das Empfinden von einem sonnigen Gefühl.

Aber achten sie darauf, dass die Farben möglichst fließend ineinander übergehen.

Es gibt einige Salons, die sich ein Farblichtstudio eingerichtet haben. Sie überlassen es nicht dem Zufall wie eine Beratung ausfallen könnte. Die Kundin wird unter diesem Farblicht quasi erst neutralisiert und dann mit gelb emotional eingestellt. Z. B. eine Krankenschwester, die gerade vom Nachtdienst kommt, bekommt, weil sie sehr müde ist, zuerst 5 – max. 10 Min. Rotlicht, und anschließend 5 Min. Gelblicht. Jetzt ist sie bereit für eine Beratung. Eine aggressive Kundin bekommt 5 – 10 Min. Blaulicht, danach 5 Min. gelbes Licht. Anschließend ist sie beratungs- und aufnahmebereit. Sie sehen also, was Licht und Farbe uns für Möglichkeiten im Privaten- und Berufsbereich bieten.

Farbbestrahlung während der Behandlung (Dauerwelle)

Die Zukunft im Dienstleistungsbereich wird sich auch im Salon ändern. Damit der Kunde wieder in den Salon zurückfindet müssen wir individueller arbeiten, genauere Diagnosen stellen um optimalere Ergebnisse zu erzielen. Das Thema Haarfarbtherapie wurde schon an anderer Stelle behandelt. Die Dauerwelle - früher der Umsatzträger Nummer eins -, ist heute schon fast ein Stiefkind. Über Wickeltechniken wurde schon viel geschrieben und gesprochen. Hier spielt heute Farbe und Farblichtbestrahlung eine größere Rolle. Haare, das wissen Sie, haben vom Ansatz bis zur Spitze verschiedene Strukturen und zwar nicht gleichmäßige. An manchen Stellen sind die Doppelschwefelbrücken stabil und an anderen sehr schwach. Würden sie im Salon jeden 3. Monat immer - und bei jeder Kundin - die 1-Stunden-Kur machen, wäre dies kein Problem. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten um eine optimale, auf den individuellen Typ zugeschnittene, Dauerwelle durchzuführen.

Die Colordauerwelle:

Sie geben in die Dauerwellflüssigkeit 1 – 3 g, je nach Farbtherapie notwendig, Cosma Care Color. Mischen Sie immer 2 Komponenten, nämlich Haselnuß + Weizen oder Haselnuß + Kamille. Denken Sie daran, dass Rhodokeratid, also Eisen, die Haare stabiler macht. Melanokeratid, also Silber, baut Keratin auf. Melanokeratide sind wie bei einem Hausbau die Steine, wobei Rhodokeratid der Mörtel ist. Eines geht nicht ohne das Andere. Je mehr Substanz Sie nehmen, je dunkler wird die Farbe. In den Farben sind die entsprechenden Vitamine, die das Haar benötigt, vorhanden.. Als nächstes tragen Sie eine Rhodanid Ampulle zum Wickeln auf die Haare auf. Dies geschieht um eine Schwefeloxydbildung im Haar zu verhindern. Bei feinen, glatten Haaren (Haar--- 0,03. 0,04) machen Sie während der Einwirkzeit eine Gelblichtbestrahlung. Das Haar erhält dadurch einen schönen Glanz und eine gleichmäßig runde Locke. Bei einer Haarstärke von 0,05 – 0,06 mm verwenden sie Grünlicht. Bei trockenem Haar nehmen sie Blaulicht während der Einwirkzeit. Nach der Fixierung machen sie möglichst immer eine Eisenkur.

Farblichtbestrahlung bei Strähnen

Um richtige Strähnen zu machen, die das Haar nicht belasten, geben sie Puderzucker in das Blondierpulver. Auf 30 g Blondierpulver kommen 10 g Puderzucker. Die Zuckermoleküle verhindern das die Rhodokeratide ganz zerstört werden, d. h. aber auch, dass das Haar nie ganz weiß wird und es kann nicht brechen. Diese Behandlung bestrahlen Sie immer mit Blaulicht. Ist die Naturfarbe dunkler als Dunkelblond, bestrahlen Sie das Haar in den ersten 10 Min. mit rot. Anschließend bestrahlen Sie das Haar, für den Rest der Einwirkzeit, mit Blaulicht. Wo liegt der Unterschied? Bei der Rotlichtbestrahlung erwärmt sich das Eiweiß im Haar auf ca. 40 °C. Bei Blaulicht geht die Temperatur im Haar von 37 auf 32 °C zurück. Das vorher geöffnete Eiweiß schließt sich ganz langsam und behält genügend Restfeuchtigkeit. Sie sehen also, ernsthaft betrieben, wird Ihr Betrieb zum Spezialfriseur. Der Kunde erkennt wieder den Wert Ihrer Dienstleistung an.

Erblehre und Haarstruktur

Oft wird gesagt, dass der Haarausfall erblich sei. Manchmal heißt es auch, dass er androgenethisch ist, also hormonell bedingt. Diese Aussagen sind aber zu oberflächlich.

Also erstens: Es gibt keinen erblich bedingten Haarausfall. Es gibt nur erblich bedingten Haarwuchs und diesen kann man behandeln. Es muss nur frühzeitig erfolgen. Hier gilt die Regel: Je früher, je besser. Die Behandlung sollte schon vor dem 6. Lebensjahr beginnen. Warum so früh? Um dies zu wissen, müssen wir wieder in die Anfänge zurück. Die Kopfhaut ist, wie mehrfach in diesem Buch betont, die Hauptausscheidungszone der Haut. Die Kopfhaut hat kein Unterhautfettgewebe, also kein Speichergewebe, sie muss also 60 % der Schadstoffe, die über die Haut ausgeschieden werden verarbeiten. Dies ist fast unmöglich. Die einzelnen Hautzellen werden hier geschädigt und damit auch die Haarwurzel. Diese Zellen leben nur 28 Tage. Sie bilden aber immer, als neue Zelle eine Kopie von sich selbst. So dass die Zellschäden immer weitergegeben werden und die Haut jeden einzelnen Schaden nie vergisst. Dies gilt auch für die Haarwurzel.

Jeder Mensch hat von seiner Erbanlage her 6 – 12 neue Haarwurzeln in seinem Leben. Fünf mal erneuert sich die Haarwurzel zu festgelegten Zeiten. Die erste, und damit stabilste Haarwurzel, entwickelt sich im ersten Lebensjahr. Sie ist jung und gesund. Immer wenn im Leben des Menschen eine Hormonveränderung stattfindet gibt es auch einen Calciumschub und dieser Calciumschub beschädigt u.a. auch die Haarwurzel.

Die erste Hormonveränderung findet im 2. Lebensjahr statt, die zweite im 6. Lebensjahr, die dritte im 10. Lebensjahr und die nächste wenn Sie 21 Jahre alt sind. Jetzt bildet sich eine neue Haarwurzel. In der Zwischenzeit, also vom 1. – 21. Lebensjahr, können Ihnen durchaus Haare ausgehen Dieses ist aber ein so genannter Verschlackungshaarausfall. Man kann es daran erkennen, dass am unteren Ende des Haares ein weißes Käppchen vorhanden ist. Dies ist nicht die Haarwurzel, sondern ein weiches, noch nicht gefestigtes Haar. Dieses Haar reißt dann ab, wenn in der Pore Schadstoffe oder/und Fette gespeichert wurden. Diese Substanzen kommen aus der Haut und gelangen in die Pore. Weitere Schadstoffe, die von außen einwirken, sind Schmutz, Staub, Shampoorückstände, Haarspray und vieles mehr. Dieses Abreißen und die Neubildung von Haaren kann bis zu 16-mal passieren, wobei jedes neue Haar schwächer wird. Aber auch die eigentliche Haarwurzel wird dadurch geschwächt. Da aber auch die neue Wurzel, die mit 21 Jahren entsteht, die alte Information erhält, ist auch diese neue Wurzel geschwächt.

Die nächste, und damit die dritte neue Wurzel entsteht in der Zeit zwischen dem 26und 27. Lebensjahr. Auch hier ist das gleiche Spiel: Sind die Poren verstopft, entsteht Verschlackungshaarausfall. Die Wurzel wird dadurch geschwächt. Bis zum 36. Lebensjahr geht es so weiter.. Dieser Vorgang wiederholt sich dann zwischen dem 42. und 60. Lebensjahr erneut. Der letzte Haarwurzelwechsel ist nicht festgelegt. Er wird vom Klimakterium gesteuert. Wenn dieser Wechsel dann erfolgt ist, bekommen Sie, je nach Vererbung, noch eine neue Haarwurzel. Es können aber auch noch 2, 3, 4 usw. bis zu 12 insgesamt wachsen. Wie viele dieser Wurzelkeime Sie bekommen, kann man nicht vorhersagen. Denken Sie daran, wie vorher beschrieben, dass Sie insgesamt 6 – 12 neue Haarkeime im Leben bekommen. Die Vererbung der Haare ist immer sekundär, d. h. wie an anderer Stelle des Buches beschrieben, dass Sie immer die Haare von Vaters Mutter und von Mutters Vater erben, wobei immer der weibliche Teil dominiert. Dieser soeben beschriebene Verschlackungshaarausfall macht ca. 70 % aller bekannten Haarausfälle aus. Der sogenannte hormonelle oder androgenethische Haarausfall hat nur in zweiter Linie mit Hormonen zu tun.

Hauptsächlich verantwortlich ist das Immunsystem. Fehlt im Immunsystem der Wirkstoff Thiocyanat, kann die Haarwurzel sich nicht vor dem Hormon Testosteron schützen. Dieses Thiocyanat kommt leider in unseren Lebensmitteln nicht mehr genügend vor. Der Mangel an diesem Stoff SCN ist auch die Ursache für den Haarausfall nach einer Schwangerschaft. Das bei Männern Haarausfall stärker vorkommt, liegt im allgemeinen daran, dass bei Männern weniger Feuchtigkeit in der Kopfhaut gespeichert wird als bei Frauen. Bei Männern ist 1 % der eigenen Körperfeuchtigkeit in der Kopfhaut vorhanden, während es bei Frauen 1,5 % sind.

Die dritte Ursache eines möglichen Haarausfalles der vorkommen kann, hat genauso wenig mit Vererbung zu tun. Es ist der diffuse Haarausfall. Diffuser Haarausfall heißt vereinfacht dargestellt, dass die Haarwurzel verhungert. Die feinen Kapillaren, also die Blutgefäße, verstopfen. Zuerst verkalken die venösen Teile. Dabei sickert Lymphe in das Gewebe und verklebt die Zellen, anschließend verstopfen die arteriellen Teile. Die Haarwurzeln lösen sich von den Blutgefäßen ab. Die Haarwurzel bekommt nur noch Gewebsflüssigkeit für Ihre Ernährung selbst und das Haar verkümmert. Auf dem Kopf wächst nur noch Flaumhaar. Zur gleichen Zeit entzünden sich die Hautporen und heilen danach wieder ab. Die Poren vernarben. Es wächst kein Haar mehr an diesen Stellen. Dies gilt aber nur für den Oberkopf. An den Seiten bleibt das Haar erhalten, da hier die Hautporen nicht verstopfen können.

Sie sehen also, frühzeitiges Beginnen mit der Kopfhautpflege lohnt sich, denn Haare sind für den Menschen fast so wichtig wie das Fell eines Tieres.

Kopfhautschäden, Schuppen, Seborrhoe

Alle Kopfhautschäden stehen immer in Verbindung miteinander. Der erste Schaden der entstehen kann, sind immer Schuppen. Wie entstehen Schuppen? Schuppen sind zu früh abgestorbene Zellen. Die Ursache dafür sind Schadstoffe im Hautgewebe. Die Schadstoffe beschädigen den Rezeptor der Zelle, andere Schadstoffe können jetzt in die Zelle eindringen und es entsteht eine Oxydation. Die Zelle verbrennt also, wird nach oben transportiert und liegt auf der Kopfhaut. Die Haut selbst versucht sich zu helfen, indem sie die Talkdrüsen aktiviert. Um den Säureschutzmantel der Haut wieder auf den PH-Wert von ca. 5,6 zu bringen, scheiden diese jetzt Fette aus. Je häufiger dieser Ablauf vorkommt, um so aktiver müssen die Talkdrüsen werden. Die biologische Uhr sagt aber, dass die Talkdrüsenfunktion in der Zeit von 8.00 – 10.00 Uhr morgens einsetzt. Wird diese Zeit nicht eingehalten, wird die Qualität des Fettes schlechter, d. h. das Fett wird öliger. Jetzt wird die Hautflora aggressiv, es entstehen Hautpilze und sie haben eine Seborrhoe. Also fettige Kopfhaut. Bis zu diesem Zeitpunkt wäre der Prozess der Schuppenbildung und der der fettigen Kopfhaut noch zu regulieren. Wenn Sie ein Antischuppenshampoo benutzen, entsteht ein Dauerschaden. In den Antischuppenshampoos sind hochkonzentrierte Salze enthalten. Diese Salze bewirken auf der Kopfhaut, dass ihr Feuchtigkeit entzogen wird. In der Hauttiefe entsteht ein Austrocknen der Zellen. Auf der Hautoberfläche sind keine Schuppen mehr zu sehen. Dieser Zustand hält aber nicht lange an, denn die in der Hauttiefe ausgetrockneten Zellen wandern nach oben und somit sind die Schuppen sind wieder da.

Bei der Seborrohe ist ein ähnlicher Ablauf. Sie nehmen ein Antifettshampoo und reinigen somit die Talkdrüsen bis in die Tiefe. Die Hautflora wird gestört, d. h. die obere Hautschicht wird dadurch trocken und es entsteht eine erneute Schuppenbildung.. Dies wiederholt sich in immer kürzeren Abständen. Sie wechseln die Shampoos aus und fangen wieder an Ihre Schuppen zu bekämpfen. Doch bei jedem neuen Anlauf wird das Problem größer, wobei hier auch die Jahreszeit eine Rolle mit spielt. Im Sommer sind mehr Schuppen und im Winter mehr Fett vorhanden. Den Schuppenreiz behalten Sie ihr ganzes Leben lang. Die Fettsituation ändert sich ab dem 26. Lebensjahr, dann wenn die Hormonsituation im Körper sich verändert.

Wie behandle ich also Schuppen?

1. Haare und Kopfhaut morgens bürsten (s. Kapitel Bürsten).

2. Haare regelmäßig waschen (s. Kapitel Haarwäsche).

3. Gut und intensiv rinsen, aber diesmal die Rinse pur auftragen.

Einmal im Monat, je nach Diagnose Ingwerosmose zubereiten und mit Blaulicht bestrahlen. Dies ist die äußere Pflege. Zur inneren Pflege täglich 1 Esslöffel Lebertran nach dem Frühstück einnehmen. Wenn Sie der Geschmack stört, beißen Sie nach Einnahme des Lebertrans in eine Scheibe trockenes Brot. Es sollte 5 – 6 Tage an der Luft getrocknet worden sein. Es gibt noch eine zweite Möglichkeit: Sie legen einen Metalllöffel abends in das Eisfach, holen ihn morgens aus dem Kühlschrank, bestreuen ihn mit Salz. Geben Sie nun den Lebertran auf diesen Löffel und nehmen ihn ein. Dadurch ist der Geschmack weitgehend neutralisiert worden

Bei akuter Schuppenbildung trinken sie täglich 1 Liter Anti-Schuppentee, ansonsten den GM Jahreszeitentee. Die Minerale in diesen Tees sind so eingestellt, dass sie bis in die Kopfhaut wirken und dort eine positive Feuchtigkeitsstruktur aufbauen. Und noch eines: Essen Sie häufig gelbe Nahrungsmittel, am besten Fenchel (s. Ernährung). Und bitte tägl. Butter, keine Margarine und auch keine südländischen Öle. Übrigens, der Schuppentee wirkt auch vorbeugend gegen Falten.

Bei der Seborrhoebehandlung läuft es ähnlich ab. 1. Das richtige Bürsten. 2. Die richtige Kopfhautreinigung. 3. Die Ingwerbehandlung. Nur dieses Mal mit grüner Bestrahlung. Als Tee nehmen Sie den Seborrhoetee und danach den Jahreszeitentee. Dieser Tee hilft auch bei Akne und bei der Gewichtsreduktion. Die Ernährung sollte wie folgt ausgerichtet werden: Sie sollten tägl. viele grüne Nahrungsmittel, die bitter schmecken, zu sich nehmen. Auch bei dieser Behandlung wird Lebertran benötigt. Das Gleiche gilt für die Butter und das Öl, genauso wie es auch bei der Schuppenbehandlung empfohlen wird. Am Besten Sie nehmen Rapsöl.

Als letztes der Kopfhautschäden ist das lästige Hautjucken zu beschreiben. Kopfhautjucken hat immer nur zwei Möglichkeiten als Ursache. Als Erstes: Die Haut will heilen und die Hautflora ist dabei gestört. Hier sollten Sie immer "Rinse for Skin and Hair" benutzen und zwar wird es nach dem Waschen pur auftragen, so als wenn Sie ihre Haut eincremen würden. Sie sollten es jedoch eine Minute einwirken lassen. Die zweite Ursache von Kopfhautjucken wäre ein Pilzbefall. Hierfür gibt es ein anderes Rezept. Bestrahlen Sie hierfür einmal im Monat Ingwerosmose mit Grünlicht und geben, wie oben beschrieben, Rinse dazu. Hier müssen Sie allerdings die Rinse mit schwarzem Tee, wie folgt beschrieben, mischen. Sie nehmen 1 Teebeutel schwarzen Tee auf eine halbe Tasse Wasser, lassen den Tee 10 Min. ziehen, geben die halbe Tasse Tee in einen Applikator und fügen etwa 10 g Rinse dazu. Die Mischung wird gut geschüttelt auf die Kopfhaut aufgetragen. Lassen Sie dies 1. Min. einwirken und spülen es danach gut wieder aus. Auch hier ist es wichtig, dass Sie morgens ihren Lebertran einnehmen. Warum? Vitamin D und Zink helfen beim Aufbau der Kopfhautstruktur.

Wenn Sie ihre Kopfhaut und deren Probleme so behandeln wie vorangehend beschrieben, müssen Sie auch keine Angst vor eventuellem Haarausfall haben. Wenn sie früh genug damit anfangen (s. Haarausfall) brauchen Sie sich auch nicht vor einer Akne zu fürchten, denn Ihre Gesichtshaut wird dadurch auch elastisch bleiben.

Ampeldiät

In den letzten Jahren hat sich die Diskussion um die Ernährung von uns Menschen immer mehr verstärkt. Es wurden immer mehr Diätvorschläge gemacht und dann widerrufen. Immer mehr Diätberater boten Ihre Dienste an und haben Systeme dafür entwickelt, wie die Menschen gesünder leben könnten, gesund bleiben und kein Übergewicht bekommen würden. Aber richtig geholfen hat alles nicht. Warum ist das so?

Die Diätvorschläge gingen nach meiner Ansicht vom falschen Ansatzpunkt aus. Seit Menschengedenken ernährten wir uns mit den Nahrungsmitteln der Regionen in der wir lebten und die in der entsprechenden Jahreszeiten wuchsen. Die Landwirte bauten Getreide und Gemüse in entsprechenden Fruchtfolgen an. Die Böden konnten regenerieren. Jede Frucht bekam andere Mineralstoffe, andere Spurenelemente und natürlich auch andere Vitamine. Welche Stoffe, wann in welche Frucht gelangten, hing jetzt von der Regenerationsfähigkeit der Böden ab. Die Qualität unserer Lebensbausteine wurde durch das Klima und das Licht gesteuert. In jeder Kultur gab und gibt es auch eine Fastenzeit. Der Verbrauch von Vitaminen und Mineralen hing mit dem Klima in dem wir lebten zusammen. Immer wieder gab es auch Hungersnöte. Diese Fastenzeiten oder auch Hungersnöte hatten einen Sinn. Seit es in unseren Regionen Nahrung im Überfluss gibt, haben wir Gewichts- und Verarbeitungsprobleme. Unser Körper hat verlernt, für Krisenzeiten vorzusorgen. Da wir immer öfter Nahrungsmittel aus fernen Ländern zu uns nehmen, die von unseren Organen nicht genug verwertet werden können, insbesondere vom Darm und der Leber, ist die Energieversorgung einzelner Organgruppen stark gestört. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Körper.

Was ist das Idealgewicht und wer bestimmt es? Genau so wie meine Körpergröße festgelegt ist, ist auch mein Idealgewicht, je nach Altersstufe, genetisch bestimmt. Veränderungen sind nur möglich durch Krankheiten und mangelnden Energieverbrauch. Die einzige Regel die es gibt, ist die: Ich muss mich wohl fühlen und genug Energie für mein tägliches Leben haben. Nehme ich zuviel Energie durch übermäßiges Essen auf, muss ich für einen erhöhten Energieverbrauch sorgen. Z. B durch Sport oder andere körperliche Tätigkeiten.

Im Körper gibt es einzelne Organpaare die immer zusammen arbeiten müssen, damit die Energieströme fließen können. Ähnlich wie der Motor eines Autos arbeitet. Das Auto hat z. B. einen 4-Zylinder-Motor. Die Zylinder müssen in einer bestimmten Reihenfolge funktionieren. Also erst Zylinder 1, dann 2, 3 und 4. Fällt ein Zylinder aus, stottert der Motor. Fallen 2 aus, wird die Leistung schwächer, bis hin zum Stillstand. So arbeiten auch unsere Organpaare. Zuerst Leber und Galle, dann Kreislauf und Herz, dann Milz und Schilddrüse und am Schluss Niere und Bauchspeicheldrüse. Das Erkennungsmerkmal für die einzelnen Organe sind Geschmack und die Farben der Nahrung. Also wenn sie sich nach den Regeln der Ampel- oder besser gesagt der 4-Farben-Diät - ernähren wollen, gelten folgende Regeln:

Die Hauptmalzeit beginnen Sie mit einem grünen Salat, am Besten kleinblättrig und dunkelgrün. Als Dressing nehmen Sie 1 Teil Öl, 1 Teil Essig, 1 Teil Wasser. Diese Mischung hat den besten Vitaminlösungseffekt. Das Öl sollte aber aus der Region, in der Sie leben, kommen. Also beispielsweise Sonnenblumen- Distel- oder Rapsöl. Das im Moment für uns wirkungsvollste Öl ist das Rapsöl. Es hat den höchsten Vitamin- und Mineralstoffanteil. Die Bitterstoffe in diesem Salat öffnen und aktivieren Galle und Leber. Fermente werden aktiv, zerlegen Fette, Vitamine und Minerale und können so besser verwertet werden. Die jetzt gelösten Fette sind gereinigt und werden in Energie umgesetzt. Schadstoffe, die die Leber nicht verarbeiten kann, werden über die Haut ausgeschieden. Wenn die Haut nicht richtig ausscheiden kann, werden diese Stoffe im Gewebe abgelagert. Aber Sie sehen was passiert, oder besser noch, Sie werden es spüren wenn Sie die Hauptmahlzeit mit diesem, von mir empfohlenem, Salat beginnen. Ich weiß, dass die Zeit- und Arbeitssituation es nicht immer zulassen, diesen Salat zu zubereiten. Dann greifen Sie zu einer Liebstöckelsuppe. Was ist das? Eine ganz einfache Maggisuppe. Dies ist zwar nicht optimal, aber besser als nichts.

Beim nächsten Gang sollte auf Ihrem Teller etwas Rotes, Gelbes und Weißes oder auch Blaues zu finden sein (weiß gilt als helles Blau). Das Rote einmal in der Woche sollte möglichst aus Fleisch bestehen. Fleisch hilft bei der Verdauung. Das Rote auf Ihrem Teller aktiviert die Kreislauftätigkeit und sorgt somit für einen besseren Transport in ihrem Körper. Es erhöht die Temperatur, d.h. mehr Rot wenn Sie frieren, weniger Rot wenn Ihnen zu warm ist. Mehr Rot wenn sie müde und/oder depressiv. Natürlich dann weniger wenn sie überaktiv oder sogar aggressiv sind. Aufgepasst! Bei hyperaktiven Kindern, so wenig Rot wie möglich.. Die Geschmacksrichtung wird bei Rot als scharf definiert.

Die Farbe gelb, zu finden bei z. B. Nudeln, Kartoffeln, Fenchel (ist ganz wichtig) oder Kohlrabi, ist für das Organpaar Milz und Schilddrüse. Somit also auch zuständig für das Immunsystem und vor allem für die Haut. Achtung! Eine Erkältung steht ins Haus, oder aber Sie leiden unter Haarausfall, oder trockener, vielleicht auch entzündlicher Haut. Dann essen sie viel von den gelben Nahrungsmitteln. Die Geschmacksrichtung der Nahrungsmittel dieser Farbe, ist mild bis pikant.

Weiße oder blaue Nahrungsmittel aktivieren die Niere und die Blase, sie helfen Schadstoffe aus dem Körper auszuscheiden und verhindern damit eine Harnsäureablagerung, z. B. in den Gelenken. Die Geschmacksrichtung ist salzig.

Als Abschluss nun das Dessert. Es sollte, zur Aktivierung der Bauchspeicheldrüse, immer süß oder sauer sein. Also Obst, wie z. B. ein Apfel, oder Obst der Jahreszeit entsprechend. Als Alternative ist ein Vanillepudding zu empfehlen. Warum dieses Dessert? Zucker oder Fruchtsäuren sind schneller Energiebringer. Diese wirken wie ein Streichholz. Sie entzünden, um Dauerenergie zu bekommen, die Kohlehydrate und Fette.

Zum Frühstück sollten Sie möglichst Sauerteigbrot mit Butter und einem Anteil Wurst oder Käse zu sich nehmen. Jedoch keine konservierten Substanzen, wie Nutella o. ä Diese befördern Calciumphosphate in den Körper. Sie lagern sich in den Kapillargefäßen der Haut ein und verstopfen sie, so dass der Stoffwechsel der Haut nicht mehr richtig funktionieren kann.

Ihr Abendessen sollte spärlicher ausfallen und möglichst vor 20.00 Uhr stattfinden. Brot, Butter, Hartkäse oder Wurst, sowie ein trockener Rotwein, wäre das Ideale. Auch ein Salat, wie vor der Hauptmahlzeit, ist zu empfehlen. Der obligatorische Espresso oder Kaffee schadet nicht. Im Gegenteil, er hilft bei der Ausscheidung der Schadstoffe. Dazu sollte immer ein Glas Wasser getrunken werden.

Sie sehen, dass Diätform sehr natürlich und ganz unkompliziert ist. Wenn Sie auf die Nahrungsmittel der Region zurückgreifen und sich an die Jahreszeiten halten, dann haben Sie die beste Gesundheitsvorsorge getroffen.

Der Georg-Michael-Langhaarschnitt

Langhaarpflege bedeutet nicht nur Haarpflege mit Shampoo und Kuren. Der richtige Haarschnitt ist ebenso ein sehr wichtiger Schritt zu langem, seidigem Haar.

Grundsätze

Grundsatz des Georg-Michael-Langhaarschnitts ist, das Haar immer trocken zu schneiden. Die Durchführung sollte schnell und überlegt vorgenommen werden.

Die Kundin sollte beim Stehen eine gerade Haltung einnehmen. Die Beine sollten leicht gespreizt sein (Schulterbreite), die Arme hängen dabei locker herunter und das Becken ist nach vorn gerichtet. So können sie die Länge besser abmessen und haben eine bessere Kontrolle beim Schneiden.

Der Scheitel sollte immer auf der rechten Seite, in vertikaler Linie über dem höchsten Punkt der Augenbraue verlaufen. Die Scheitellänge sollte ca. 7 cm in Richtung des Wirbels betragen.

Die gewünschte Länge wird nach folgenden Regeln beurteilt: Messpunkt ist der höchste Punkt des Kopfes bis zum Hinterhauptbein. Benutzen sie Daumen und Mittelfinger als Maß für die Spannweite. Diese Länge mal drei ist die ideale Länge um Haar und Kopfhaut gesund zu erhalten.

Aromatherapie

Die in der Aromatherapie verwendeten Öle wirken auf zwei unterschiedliche Arten auf den Körper. Die Öle werden zum Einen über den Geruchssinn, der die Informationen an die Nervenenden weitergibt, wahrgenommen. Zum Anderen gelangen sie über die Haut oder durch die Inhalation in die Lungen und somit in den Blutkreislauf.

Düfte werden über den Geruchssinn wahrgenommen. Doch obwohl unser Geruchssinn eine ebenso wichtige Sinneswahrnehmung wie Sehen, Schmecken, Tasten, Hören ist, wird diese kaum bewusst wahrgenommen. Erstaunlich, denn unser Geruchssinn ist zehntausend Mal ausgeprägter als unser Geschmackssinn. Wenn der Geruchssinn beeinträchtigt ist, geht meist auch der Geschmackssinn verloren. Bei einer Erkältung bekommt man dies deutlich zu spüren. Die Nase nimmt Gerüche auf und sendet Informationen an das Gehirn. So werden Reaktionen im Körper ausgelöst. Ist Ihnen schon einmal das Wasser im Mund zusammengelaufen als sie an einer Bäckerei vorbeikamen und frisches Brot gerochen haben?

Düfte wirken auf die Nervenenden

Und genau diese Wirkung macht sich die Aromatherapie zu Nutzen. Wie das genau funktioniert? In der Nase befinden sich Reizempfänger, Rezeptoren genannt, die Signale aus der Umwelt wahrnehmen und an das Nervensystem weiterleiten. Dort werden die Informationen identifiziert, ausgewertet und erst dann werden Reaktionen im Körper ausgelöst. Unsere Riechschleimhaut ist ungefähr briefmarkengroß und besteht aus etwa 10 bis 20 Millionen Stütz- und Riechzellen. Die Riechzellen leiten den wahrgenommenen Reiz an den Riechkolben weiter, der schon Teil unseres Riechhirns ist. So gelangt die Information ins Gehirn und weiter über Hirnnerven direkt ins lymbische System, das Gebiet zwischen Großhirn und Hirnstamm. Somit erklärt sich, dass Gerüche Empfindungen sowie Reaktionen im Körper hervorrufen. Kennen Sie den Duft, der eine bestimmte Erinnerung immer wieder aufs Neue wachruft?

Aromen für die Kommunikation

Alles, was wir riechen, wirkt sich augenblicklich auf unser Nerven- und Hormonsystem aus. Somit ist der Geruchssinn von enormer Bedeutung für unser Wohlbefinden. Leider wird dies häufig übersehen. Über unser Nerven- und Hormonsystem werden Empfindungen wie Wut, Furcht, Stress oder Liebe ausgelöst. Die Aromatherapie wirkt in gleichem Maße auf Körper und Geist. Man kann also Gemütszustände durch die Aromatherapie auch bewusst beeinflussen.

Weiterhin wirken Düfte über das Nervensystem auf direktem Weg auf die Zellen. Die Wirkung von Aromen steigert die Kommunikationsfähigkeit der Zellen untereinander. Diese Fähigkeit ist notwendig, damit jede einzelne Zelle ihre spezifische Aufgabe erfüllen kann. Wenn das nicht der Fall ist, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper. Wenn die Zellen nicht ausreichend mit Informationen versorgt werden, können u. a. Übersäuerungen und Stoffwechselprobleme die Folge sein.

Wege in den Körper

Weitere Möglichkeiten der Aromaöle die Reaktionen im Körper auszulösen, gehen direkt über die Haut und die Atmung. Die Ölmoleküle sind so klein, dass sie von der Haut absorbiert werden können. Durch Löslichkeit der Aromen in Ölen und Fetten, kann die Hautaufnahme zusätzlich noch erleichtert werden. So gelangen Aromaöle auch in tiefere Hautschichten und somit in den Blutkreislauf. Einige Öle entwickeln eine besondere Affinität zu einem bestimmten Organ und werden dort abgelagert, wenn sie dieses Organ erreichen. Ähnlich wie der Körper Vitamine und Mineralien auswertet, nutzt er auch Aromaöle. Die Öle werden selektiv ausgewertet und über den Blutkreislauf dorthin geleitet, wo sie benötigt werden. Öle, die im Körper nicht verwertet werden können, werden auf normalem Wege wieder ausgeschieden. Die über die Atmung aufgenommenen Öle werden über die Lungen dem Blutkreislauf zugeführt. Egal wie die Öle in den Blutkreislauf gelangen, die Wirkung ist identisch.

Unaufdringlich, aber wirkungsvoll

Die so in den Körper gelangten Öle verbleiben über Stunden dort und lösen den, vom Öl, abhängigen Heilungsprozess aus. Die Wirkung erstreckt sich bei manchen Ölen über Tage. Viele Menschen fühlen sich erst Tage nach einer Aromatherapie besser.

 

- Die Moleküle der Aromaöle sind so klein, dass sie auch über die Haut in den Körper gelangen. Dort werden sie vom Blutkreislauf aufgenommen und an Organe weitergeleitet.

- Über die Atmung gelangen die Aromaöle in die Lungen. Von dort aus gelangen sie auf dem gleichen Weg wie der Sauerstoff ins Blut.

- Die Wirkung der Aromatherapie hält in vielen Fällen über Tage hinweg an. Deshalb tritt der Erfolg dieser Behandlung oft erst Tage später ein.

 

Wirkung von Aromen (Beispiele)

Produkt

 

Psychische Wirkung

Physische

Wirkung

Lavendel,

Blau

krampflösend

heilungsfördernd

positive Wirkung bei Akne, Schlaflosigkeit

Rose,

Rot

hilft bei Müdigkeit,

Stress, Nervosität

Hautpflege

Wachholder,

Grün

Kräftigend

antiseptisch, blutreinigend, entschlackend, Akne

Muskatellersalbei,

Gelb

entspannend, entkrampfend, positiv stimulierend

Anwendung bei Kopfschmerzen

Minze

erfrischend, belebend,

kühlend

stimuliert die Abwehrkräfte, Müdigkeit

Lemongras

Unterstützt die Denkfähigkeit

stärkt die Blutgefäße, wirkt gegen Müdigkeit und Lymphstau

Cajeput

hilft bei Nervosität

wirkt bei entzündlich schuppiger Kopfhaut

Weihrauch

gleicht Aggressivität aus

wirkt bei seborrhoeischer Kopfhaut

 

Fragebogen

Um eine Diagnose und einen Behandlungsplan zu erstellen, benötige

ich von Ihnen einige Auskünfte, die Sie mir bitte sorgfältig beantworten. Ihre Angaben werden natürlich vertraulich behandelt.

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Ist Ihre Kopfhaut druckempfindlich?

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