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Haare Bestandteil
unseres Lebens
alte Ausgabe
©2005Klaus Müller Capelli Systems
GmbH
Printed in Germany
Alle Rechte Nachdruck, auch
auszugsweise, sowie Vervielfältigung des Buches oder von Teilen daraus mit
Grnehmigung der Klaus Müller Capelli Systems GmbH gestattet
2005 plexus-Verlag, Miltenberg
Satz, Layout und Bilder: Arts &
Words Advertsing, Krombach, Druck: Caruna Druck GmbH + Co. KG, Miltenberg
am Main
Autor: Klaus Müller
Zur Einleitung
dieses kleinen Buches
möchte ich einige persönliche Sätze loswerden.
Oft wurde ich gefragt und
bedrängt meine Gedanken und mein Wissen einmal niederzuschreiben. Meine
Antwort war immer: Die Zeit ist noch nicht reif. Nicht reif sein, heißt
auch, zu jung zu sein. Bis ich einmal von einem, für mich damals wichtigen
Menschen, gesagt bekam "du bist zu alt für uns". Da dachte ich: Jetzt ist
es Zeit für ein Buch. Und während des Schreibens merkte ich, dass ich zu
wenig weiß, d. h. ich bin noch zu jung um zu schreiben. Ich schrieb weiter
und überlasse nun Ihnen liebe Leser das Urteil; ob ich alt genug - oder
noch zu jung bin.
Viele haben bei diesem
kleinen Buch geholfen. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön. Ganz
besonderen Dank an Beate, Ines, Sabine und Annemarie.
Das Geheimnis der Haare
Sie haben keine
Sprungkraft, - sehen fettig aus, - stehen ab oder sie fallen zusammen.
Viele Menschen stehen morgens vor dem Spiegel und verzweifeln fast. Die
Haare, die Frisur, viele Haare in der Bürste, die Frisur lässt sich nicht
formen. Was ist es eigentlich, was uns da täglich aufs Neue verzweifeln
lässt?
Biologisch sind die Haare
Bestandteil unseres Körpers und unseres Lebens. Was wir essen, was wir
trinken, wie wir mit uns umgehen, alles spiegelt sich in unseren Haaren
wieder.
Um Haare verstehen zu
lernen, müssen wir einmal in der Geschichte zurückgehen. Für die
Urmenschen waren die Haare erst einmal Schutz vor Hitze, Kälte und Nässe.
In heißen Regionen
sorgten sie dafür, dass der Schweiß auf der Kopfhaut stehen blieb. Es
entstand die so genannte Verdunstungskälte. Der Körper kühlte ab. In
kalten Gegenden speicherten sie Fette und erwärmten so die Haut. Das Haar
des Menschen war wie das Fell eines Tieres. Je glänzender und voller das
Haar, desto gesünder der Mensch. Diese Regel gilt auch heute noch.
Die Haare sagten und
sagen auch etwas über die Lebenssituation des Trägers aus. Je mächtiger
das Fell (das Haar), je stärker und mächtiger der Mensch. Je dünner und
feiner, je machtloser wirkt der Träger der Haare.
Schon im alten Testament
wurden Gefangenen und Sklaven die Haare abgeschnitten. Sie wurden dadurch
willenlos gemacht. Das "Haare abschneiden" galt als sichtbar gemachte
Strafe. Meist waren Frauen davon betroffen. Das letzte Urteil dieser Art
wurde 1946 in Straßburg gesprochen. Französinnen, die im 2. Weltkrieg
etwas mit deutschen Soldaten hatten, wurden zum Haare abschneiden
verurteilt. Das Abschneiden geschah öffentlich.
Haare sind ein sichtbar
gemachtes Zeichen der Lebenssituation und des Alters. Junge Mädchen trugen
und tragen in der Regel in allen Kulturen lange, offene Haare. Diese
werden, wenn das Mädchen das Elternhaus verlässt, abgeschnitten. Die
Tochter löst sich vom Elternhaus. Sie ist reif geworden und geht in eine
neue Zeit. In vielen Religionen und Kulturen werden immer noch die Haare
einer Frau in der Öffentlichkeit unter einem Schleier verborgen. Die
offenen Haare darf nur ihr Geliebter sehen. Ist die Ehe geschlossen, wird
das Mädchen zur Frau. Die Haare werden zu einer Frisur geordnet. Nur der
Ehemann darf die Frisur öffnen und sich immer wieder an der Schönheit des
Haares erfreuen.
Die kluge Frau hat früh
gelernt mit ihren Haaren zu spielen, sie zu streicheln, sie zu bürsten und
dabei Ruhe und Geborgenheit zu empfinden. Dies gibt sie an ihre Kinder
weiter. Bekommt die Frau dann später graue Haare, gilt sie als weise. Sie
regelt das Leben so wie sie ihre Haare ordnet. Sie macht sich einen Zopf
und bindet diesen um den Kopf, wie zu einer Krone.
Bei den Männern trugen
die musischen Typen wie Maler, Musiker oder Minnesänger die Haare offen
und lang. Die Soldaten und andere Staatsdiener mussten ihre Haare ganz
kurz tragen. Naturburschen und Bauern sowie Landstreicher ließen ihr Haar
– wie ihr Leben – vom Wind und der Natur pflegen. Die Haare flogen und
waren frei wie der Mensch darunter. Die vornehmen Herren dagegen trugen
geordnete Frisuren; gedreht und gesteckt, so wie ihr Leben war. Alles
wurde gepudert und war dem höfischen Leben untergeordnet.
Die Pharaonen im alten
Ägypten - die Erfinder der Diplomatie - trugen dagegen eine Perücke, so
dass niemand erkennen konnte was sie dachten. Ob ihnen die Haare zu Berge
standen oder ob sie aber vielleicht macht- oder willenlos waren. Diese
Regel gilt noch heute bei den englischen Richtern.
Nach dem zweiten
Weltkrieg trugen in Mitteleuropa die Einwohner alle geordnete
Haarschnitte. Bei den Frauen musste der Nacken in der Regel
frei geschnitten sein. Nur die jungen Mädchen trugen ihre Haare offen. Den
Buben wurden sie ganz kurz geschnitten, denn sie mussten artig und folgsam
sein. Bei Männern war es Pflicht, die Ohren frei geschnitten zu tragen. Es
durfte kein Millimeter über dem Rand des Ohres zu sehen sein. Dies prägte
die Aufbau- und Ratiozeit.
In den zwanziger Jahren,
als die Frauen anfingen sich „Freiheit" zu nehmen, wurden die alten Zöpfe
abgeschnitten und der Bubikopf war da. Im Dritten Reich mussten die Frauen
sich wieder ordentlich frisieren, die Olympiarolle wurde geboren.
1958: Die Ratiozeit lief
aus. Die Menschen hatten wieder Wohlstand. Somit wurde auch immer mehr
nach dem Sinn des Lebens gefragt. Und was geschah mit den Haaren? Die
Beatles und ihre Frisuren wurden zur Leitfigur. Die Haare durften über die
Ohren wachsen. Es setzte freies und revolutionäres Denken ein.
Bei den Frauen setzte
sich mit der Entwicklung der Antibabypille die Löwenmähne durch. Die
Löwenmähne sagte aus: Seht her wie stark und mächtig wir sind.
Auch die 68er Revolution
brachte neue Haarmoden hervor. Autonome ließen sich Haare wachsen und
wurden zum Sinnbild von eigenem Denken und Handeln. So entwickelte jede
Generation ihre eigenen Verhaltensweisen. Über die angepassten
Popperfrisuren bis hin zu den aggressiven Punkern, die u.a. auch über ihre
Frisur ihr Gruppendenken brachten.
Die Sprache der Haare
Sie sehen: Haare haben mehr zu sagen als wir manchmal verstehen.
Hier einige Beispiele der
jetzigen Zeit:
Glatt zurück frisiertes
Haar heißt dem anderen die Stirn und sein Gesicht zu zeigen.
Ponytragen heißt: Ich
verstecke mich, ich will nicht das du mein ganzes Gesicht siehst.
Weit offene fliegende
Haare zeigen: Mut, Lebensfreude und spielerische Sicht in die Zukunft.
Starke, kräftige Haare
und füllig getragene Frisuren sagen aus: Ich löse jedes Problem und ich
bin stark und gesund.
Dünne, feine Haare zeigen
eine starke Sensibilität und großes Empfindungsvermögen.
Ausgehende Haare
signalisieren "ein sich vom Leben zurückziehen", "ein in sich Gehen" und
oft auch Resignation. Deshalb können bei Menschen, durch den Tod eines
geliebten Angehörigen, auch die Haare ausgehen. Dies hält im Normalfall
ein Jahr – das sogenannte Trauerjahr - an.
Bei
Partnerschaftstrennungen gilt das Gleiche. Der Partner, der allein zurück
bleibt, klagt aber zwei Jahre lang über diesen Haarausfall. Erst wenn er
sich mit der Situation abgefunden hat und wieder in das Leben zurückkehrt,
hört der Haarausfall auf.
Gestuft geschnittene
Haare sagen aus: Dieser Mensch passt sich der Gesellschaft und dem Leben
an.
Spliss und trockene
Spitzen zeigen einen Energie- und Mineralmangel an.
Sie sehen also, die Haare
haben für uns Menschen eine große Bedeutung. Man muss sie nur lesen lernen
und daraus die Rückschlüsse für sich selbst ziehen.
Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente
Wie pflege ich meine
Haare? Dazu muss ich erst einmal wissen, dass Haare von drei Seiten aus zu
pflegen sind. Erstens von innen, von dem was ich esse, zweitens was ich
trinke und drittens wie ich lebe. Esse ich nur "Hamburger" oder "Fast
Food", wachsen auch nur Nährstoffe aus dem "Hamburger" in meinen Haaren.
Das Haar muss also genau
so ausgewogen ernährt werden wie der Körper.
Das Haar muss gut mit
Vitaminen versorgt werden. Die wichtigsten Vitamine für die Haare sind:
Vitamin B1, B3, B6, B10, B12 und B17.
Vitamin B,1
Thiamin ist für die Energiegewinnung der
Haarwurzel wichtig. Es sorgt für eine gleichmäßige und stabile
Zellteilung. Dies sichert regelmäßigen Haarwuchs von ca. einem Zentimeter
im Monat. Wichtig: Wenn sie das Gefühl haben die Haare wachsen zu langsam
müssen sie Vitamin B1 zuführen. Vitamin B1 ist hauptsächlich in Dinkel,
Roggen und Hülsenfrüchten enthalten.
Vitamin B,3
Pyridoxin ist für die Mineralbindung im Haar
wichtig. Es produziert Co-Enzym A. Dadurch hält die Haarfarbe besser, das
Haar bekommt viel Glanz. Vitamin B3 ist am meisten in Hefe und Erbsen
vorhanden.
Vitamin B6,
Pantothensäure sorgt dafür, dass
die kleinen Eiweißmoleküle sich richtig verbinden können und aus den
Aminosäuren Proteinen Keratine entstehen, die das Haar bilden. Vitamin B6
kommt am meisten in Kartoffeln, Sojabohnen und Weizenkeimen vor. Also
aufgepasst: Ist Ihr Haar trocken und/ oder splissig, sollten Sie genügend
Vitamin B6 zu sich nehmen.
Vitamin B10,
Paraaminobenzolsäure ist ein sehr interessantes Vitamin, da es für die
Haarfarbe u. a. mit verantwortlich ist. In Amerika wird es als Kur gegen
graue Haare angewendet. Durch die 10- wöchige Einnahme von täglich 1000 µg
PABA mit 600 µg Folsäure angereichert, hat es viele Menschen vor dem
Ergrauen bewahrt. Es hilft jedoch nicht immer (siehe Kapitel graue Haare).
Nahrungsquellen für das Vitamin B10 sind: Weizenkeime, Hefe, Melasse,
Molke sowie Tomaten.
Vitamin B12,
Cobalamin braucht die Kopfhaut und das Haar um die Fermentierung von
Fetten sicherzustellen. Wenn die Haare trocken sind oder die Kopfhaut zu
fettig ist, ist der Vitaminhaushalt gestört – sprich es ist zu wenig
Vitamin B12 vorhanden -. Hauptnahrungsquelle ist Seefisch.
Vitamin B17,
Laetril ist eine Art Zuckersubstanz und
besteht aus langen Molekülketten, die dafür sorgen, dass das Haar seine
Sprungkraft erhält.
Weiter benötigt das Haar
Folsäure. In Mitteleuropa ist die Versorgung mit Folsäure durch
unsere Nahrung sehr stark geschwächt, d.h. wir nehmen alle zu wenig
Folsäure in uns auf. Die Folsäure ist im Haar für den Eiweißaufbau mit
verantwortlich. Ohne Folsäure ist unser Haar brüchig und matt.
Als weiteres Vitamin
brauchen Haar und Kopfhaut Vitamin C (Ascorbinsäure). Täglich ca.
50 mg Ascorbinsäure. Vitamin C im Haar bindet das Mineral Eisen und
stabilisiert so die Haarfarbe; weiter hilft es bei der Bindung der
Eiweißbrücken. Vitamin C bindet die Kollagenfasern, so dass die
Ausscheidungsfunktion der Kopfhaut erhalten bleibt. Nahrungsquelle:
Kartoffeln, Grünkohl, Hagebutten und Weißkraut.
Vitamin D;
Calciferol ist beim Haar und bei der Kopfhaut für die Verarbeitung von
Calcium und Phosphor zuständig. Wäre kein Vitamin D vorhanden, hätte es
den gleichen Effekt als würden Sie ein Steinhaus ohne Mörtel bauen. Das
Haar bricht ab. Ohne ein Vorkommnis in der Haut von Vitamin D hieße das,
dass die Poren und Blutgefäße verstopfen würden. Das Haar würde ausgehen.
Vitamin D ist am meisten in Lebertran vorhanden. Allerdings nur im
Original. Also, täglich einen Teelöffel Lebertran nach dem Frühstück und
ihr Haar wächst besser und behält seinen natürlichen Glanz.
Die letzten 4 Vitamine
die das Haar benötigt sind Vitamin E, H, K, PP.
Vitamin E
ein Antioxidans, das dafür sorgt das freie Radikale in der Haut und im
Haar nichts zerstören können. Freie Radikale sind Sauerstoffatome, die
Hautzellen und Haarwurzeln zum Rosten bringen, also auflösen.
Biotin Vitamin H
organisiert den Zuckerhaushalt im Haar und in der Kopfhaut, d.h. es
sorgt für einen gleichmäßigen Energiefluss und sichert dadurch die
Ernährung der Zellen und der Haarwurzeln. Weiter wirkt Biotin gegen
Schuppen (siehe Kapitel Schuppen).
Das vorletzte Vitamin ist
das Vitamin K. Phytomenadion ist mit verantwortlich für eine
gesunde Kopfhautflora. Da Vitamin K im Darm gebildet wird, ist ein Mangel
im Wirbelbereich des Kopfes am schnellsten festzustellen. Der Oberteil des
Hinterkopfes, also die Hauptwirbelzone ist die Reflexzone des Darmes.
Vitamin PP.
Niacin ist ein Co-Enzym, welches dem Aufbau
der Keratinsubstanz des Haares dient. Ohne Niacin wären unsere Haare weich
und flatterig. Niacin kommt in Hefe, Sojabohnen und Pilzen vor.
Aber nicht nur die
Vitamine machen schöne Haare aus, sondern wir brauchen auch
Spurenelemente, Minerale und Wasser.
Lebensmittel
Was sind Früchte und
Gemüse heute noch wert?
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In den letzten 10 Jahren erlitten Obst und Gemüse
einen enormen Vitaminverlust. Schuld daran sind Umweltschäden und das
Konsumverhalten der Menschen: Obst wird meistens zu früh geerntet und
unreif importiert. Das Gemüse wird falsch zubereitet (gekocht anstatt
nur gegart). |
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Nahrungsmittel
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Mineral/Vitamin |
Verlust in % |
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Bohnen
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Calcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
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- 38 %
- 12 %
- 15 %
- 61 %
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Broccoli
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Calcium
Folsäure
Magnesium
|
- 68 %
- 52 %
- 25 %
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Spinat
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Magnesium
Vitamin B6
Vitamin C
|
- 68 %
- 59 %
- 58 %
|
|
Karotten
|
Calcium
Magnesium
|
- 17 %
- 57 %
|
|
Kartoffeln
|
Calcium
Magnesium
Vitamin C
|
- 70 %
- 33 %
+ 25 %
|
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Äpfel
|
Calcium
Magnesium
Vitamin C
|
+ 12 %
+ 12 %
- 80 %
|
|
Bananen
|
Calcium
Folsäure
Magnesium
Vitamin B6
|
- 12 %
- 84 %
- 13 %
- 92 %
|
Haarpflege von Innen
Auf meine Frage:„Was ist
Feuchtigkeit?", bekomme ich meist die Antwort: "Wasser". Das ist nur zum
Teil richtig. Feuchtigkeit ist eine Kombination aus Wasser, Mineralen,
Spurenelementen und Fetten.
Bei den Fetten geht das
Problem schon los. Fette mit der notwendigen Feuchtigkeit für die Haut
(Kopfhaut) und das Haar kommen nur in der Butter vor. Alle anderen Fette
wie Öl und Margarine werden in der Haut und im Haar nur ungenügend
verwertet.
Wasser ist das zweite
Problem. Jeder Mensch sollte täglich 3 bis 3,5 Liter Wasser zu sich
nehmen, und zwar entweder Leitungswasser oder Mineralwasser ohne
Kohlensäure. Besonders empfehlenswert ist Mineralwasser mit Sauerstoff
angereichert. Warum keine Kohlensäure? Kommt Kohlensäure in den Darm, wird
die Darmflora verändert. Es kann ein Pilzbefall entstehen. Das
Sauerstoff enthaltende Wasser dagegen hilft der Leber bei der Entgiftung
und der Fermentierung der Fette.
Die Zufuhr von 3 bis 3,5
Liter Wasser täglich, sollten so aufgeteilt werden, dass eine Hälfte
morgens zum Ausscheiden von Schadstoffen zu sich genommen wird und die
andere Hälfte ab Mittag über den Tag verteilt wird.
Mineral- und
Spurenelemente werden normalerweise über die Nahrung aufgenommen. Durch
Überdüngung der Böden, Überproduktion in der Landwirtschaft,
Nichteinhalten der Fruchtfolgen haben unsere Nahrungsmittel nicht mehr
genügend Vitamine und Mineralstoffe. In den letzten zehn Jahren haben
Früchte und Gemüse zwischen 10% und fast 80% an Wirkstoffen verloren. Der
Körper versorgt aber erst seine wichtigsten inneren Organe um gesund zu
bleiben. Das Haar bekommt zu wenig an Vitaminen, Mineralen und
Spurenelementen, nimmt dafür Schwermetalle und andere toxische Substanzen
auf. Die Folge ist, dass das Haar immer schwächer wird, trocken, spröde
und brüchig. Deshalb ist es wichtig täglich zum Wasser und den Fetten
einen „Mineralcocktail" zu trinken. Hiermit haben sie alles für den
inneren Haaraufbau getan.
Wichtig ist noch zu
wissen, dass je älter wir werden, desto mehr müssen wir für den inneren
Aufbau von Haar und Haut tun.
Auch sollte man beachten,
dass jede Diät und jedes Medikament Einfluss, und zwar negativen Einfluss,
auf Haut, Haar und Faltenbildung - bis zum Haarausfall - hat.
Haarpflege von Außen
Das wichtigste sind die
von vielen ungeliebten 100 Bürstenstriche. Die Zahl 100 heißt nicht, dass
man die Bürste 100-mal durch die Haare ziehen oder streifen muss. Die Zahl
100 steht einfach für viel, das können 22 oder 56 Bürstenstriche sein,
oder wie viele auch immer. Um dieses Bürsten durchzuführen, benötigt man
zuallererst einmal eine Naturborstenbürste, eine sogenannte Pflegebürste.
Damit die Borste nicht scharfkantig ist und somit das Haar beschädigen
könnte, darf diese nicht geschnitten sein. Für eine optimale Haarpflege
sollte die Naturborstenbürste nicht zu hart, aber auch nicht zu weich
sein. Sie muss in Naturholz eingearbeitete Borsten haben. Hier bietet sich
das Haarpflegebürstensortiment von der Firma Kent (www.kentbuersten.de)
an. Diese Bürsten besitzen alle Vorzüge die für eine optimale Haarpflege
Grundvoraussetzung sind. Um dann auch lange Freude an dieser Pflegebürste
zu haben, muss darauf geachtet werden, dass die Bürste genau so oft
gewaschen wird wie die eigenen Haare. Außerdem sollte jedes
Familienmitglied seine eigene Bürste besitzen. Es hat ja auch jeder seine
eigene Zahnbürste. Warum ist das so? Jeder Mensch hat seine eigene
Hautflora, d. h auf einer gesunden Kopfhaut kommen auf einer Fläche von cm2
60 - 80.000 Milben vor, die je nach Zustand der Kopfhaut zahm oder
aggressiv sind. Diese würden auf alle Bürstenbenutzer übertragen werden.
Achten Sie auch bei ihrem nächsten Frisörbesuch darauf, dass eine
gereinigte und desinfizierte Bürste benutzt wird.
Zurück zu den
Bürstenstrichen: Die 100 Bürstenstriche sollten immer morgens durchgeführt
werden, denn morgens von 4.00 – 12.00 Uhr ist Ausscheidungszeit, d. h. die
Salz- und Fettrückstände, die in dieser Zeit von der Kopfhaut
ausgeschieden werden, können jetzt am besten abtransportiert werden.
Wie mache ich es richtig?
Sie stellen sich gerade
hin, die Beine etwas auseinander, beugen den Kopf nach vorn, etwa bis in
Herzhöhe. Dann setzen Sie die Bürste im Nacken an und bürsten die Haare
von hinten nach vorn. Wenn sie etwa in Höhe des Oberkopfes angelangt sind,
gehen sie mit der anderen Hand in den Nacken und streichen die gleiche
Bahn mit Ihrer Hand nach. Gleichzeitig geht die Bürste bis in die
Haarspitzen und die andere Hand streicht auch bis zum Ende des Haares
nach. Durch diese Streichen beruhigt sich das Haar wieder und es fliegt
nicht mehr. Die Bürste selbst wird jetzt Partieweise durch die Haarfülle
bis zur Kopfhaut geführt. Sie nimmt dabei Salze und Fette auf und verteilt
diese wiederum nun vom Ansatz bis in die Haarspitze. Da wo dem Haar Salze
und Fette fehlen, werden diese aufgenommen. Man nennt dies auch
"biologische Haarkur". Haben sie zu viele Fette auf der Kopfhaut und im
Haar, machen sie 10 - 12 Bürstenstriche. Legen Sie dann eine Kleenextuch
auf die Borsten und bürsten anschließend weiter. Das Kleenextuch hat jetzt
die Wirkung eines Löschblattes angenommen und saugt das überschüssige Fett
auf. Wenn Sie diese Bürstenzeremonie 10 Monate durchhalten, wird das Fett
auf der Kopfhaut normalisiert. Die Schuppen gehen weg und Ihr Haar wird
wieder gesund. Natürlich können Menschen mit naturkrausem Haar oder einer
frischen Dauerwelle dieses Bürsten nicht durchführen. Aber auch hier
sollten die nachts ausgeschiedenen Schadstoffe abgelöst werden. Deshalb
empfehle ich hier, etwas Wasser in das Waschbecken zu geben, 2 - 4
Spritzer Rinse dazu, mit den Fingerspitzen in das Wasser eintauchen und
dann die Kopfhaut mit den Fingerspitzen leicht massieren. Diesen Vorgang
müssen sie 3 - 4 mal wiederholen. Also immer wieder mit den Fingerspitzen
in das Rinsewasser eintauchen und nicht vergessen, der Kopf muss nach vorn
gebeugt bleiben. Warum? Wegen der Durchblutung der Haarwurzeln.
Waschen
Haare waschen. Eine Kunst
die gelernt sein will. Bei fast jeder Veranstaltung werde ich gefragt, was
denn eigentlich richtig sei? Wie oft soll man seine Haare waschen? Meine
Antwort ist dann immer: So oft wie nötig und so selten wie möglich. D. h.,
dass Pflegebedürfnis ist ganz individuell. Ich z. B. wasche mein Haar
täglich; so wie die meisten Männer. Dies geschieht aus ästhetischen
Gründen, jedoch notwendig ist dies meist nicht. Um das Haare waschen. und
es zu verstehen, muss man wissen, dass dies aus drei Gründen geschieht:
1. Um die Kopfhaut zu
reinigen und Staub und Schmutzpartikel aus den Haaren zu entfernen. Um
Fette, Salze, Schweißrückstände und Staub von dem Boden der Haare zu
entfernen. Jeder gesunde Mensch scheidet jede Nacht 1 - 1,5 l Schweiß aus.
Das Wasser verdunstet, die aus dem Schweiß gebildeten Salze bleiben auf
der Kopfhaut zurück. Dies geschieht morgens in der Zeit zwischen 4.00 und
8.00 Uhr. Jetzt zieht das Salz (Toxische Salze) Sebum aus den Talkdrüsen
Diese Eiweißfette packen die Kristalle wieder ein, so dass die Haut nicht
austrocknen kann. Geschieht dies nicht, bekommen wir Schuppen. Nachdem die
Fette die Salze ummantelt haben, zieht das Salz Wasser aus dem Fett und es
entsteht ein weißer Talkbelag auf der Kopfhaut. Dies geschieht zwischen
8.00 und 10.00 Uhr vormittags. Danach wird unsere Hautflora, doch
insbesondere werden die Hautmilben aktiv. Deren Aufgabe ist es diesen
entstandenen Talk zu fressen. Ist zu viel von dieser Substanz vorhanden
wird die Hautflora aggressiv und wir bekommen Kopfhautschäden, wie
Entzündungen, Beläge und zum Schluss Haarausfall.
2. Der zweite
Reinigungsgrund ist der der inneren Kopfhautreinigung. Haare waschen.
nennt man auch shampoonieren. Das Wort shampoonieren kommt aus dem
Altindischen und bedeutet dort Massage. D. h. beim Haare waschen soll man
die Haare und die Haut nicht rubbeln und reiben, denn sonst würde die
Schuppenschicht am Haar beschädigt - und die obere Hautschicht zerstört
werden. Auch würde die Gewebsflüssigkeit in der Haut nicht abtransportiert
werden können. Wichtig ist auch, dass wieder neue frische Flüssigkeit
aufgenommen werden kann. Deshalb sollten sie den GM Jahreszeitentee
trinken. In dieser Flüssigkeit sind auch toxische Ablagerungen. Die die
Hautzellen sowie die Haarwurzeln beschädigen und zum Teil zerstören
können.
Sie sehen also: Haare
waschen ist wichtig und will gelernt sein. Also, wie macht man es richtig?
Zuerst bürsten Sie ihre
Haare. Wenn die Haare zu trocken und zu verfilzt sind, entwirren Sie sie
mit den Fingern. Könnten Sie ihre Haare jetzt unter dem Mikroskop
betrachten, würden Sie feststellen, dass das Haar wie ein Tannenzapfen
aussieht. Je trockener das Haar, je mehr stehen die Schüppchen ab. Es
sieht aus als wenn am Haar lauter Türen offen stehen würden. Würden Sie,
in diesem Zustand, ihr Haar jetzt nass machen und Shampoon darauf geben,
könnten die waschaktiven Substanzen in das Haar eindringen und den Rest
Feuchtigkeit auch noch aus dem Haar herausziehen. Sie würden ja auch keine
Wunde mit Seife auswachen.
Deshalb geben Sie jetzt
eine erbsengroße Menge von der "12-Minuten-Kur" in die Handinnenfläche,
verreiben diese etwas und streifen dann mit den Händen von der Stirn aus
nach hinten gehend auf der Haaroberfläche entlang. Sollte die Menge nicht
ausreichen um bis in die Spitzen zu gelangen, ist dies nicht schlimm. Denn
wenn Sie anschließend die Haare unter fließendem Wasser nass machen, wird
die Säure der Kokosmilch frei und schliesst die "Türen" des Haares; also
die Schüppchen legen sich wieder am Haarschaft an.
Jetzt nehmen Sie das
entsprechende Shampoo und geben davon etwa 5 g (eine etwa 50 Cent große
Menge) in die Handinnenfläche. Bitte nicht verreiben. Mit den
Fingerspitzen der anderen Hand nehmen sie etwas von diesem Produkt und
tragen es auf die Kopfhaut auf, so als wollten Sie die Haut eincremen.
Angefangen wird am Oberkopf, danach der Nacken, dann der Vorderkopf und
zum Schluss die Seiten.
Nun geben Sie etwas
Wasser dazu und fangen an zu massieren. Aber aufgepasst! Immer von der
Kopfhaut weg, in Richtung der Haarlängen und Spitzen. Ganz wichtig dabei
ist, dass Sie nicht vergessen, dass die Massage immer von der
Kopfhautmitte aus beginnt und nach unten in Richtung Nacken und Ohr
ausgeführt wird. Die Massagebewegungen (s. Skizze) werden immer mit Druck
nach unten - und locker, ganz zart nach oben vorgenommen. Die Bewegung
sieht aus, als würden Sie ein O zeichnen.. Diesen Vorgang wiederholen Sie
3 - 4 Mal. Zwischendurch geben Sie immer wieder etwas Wasser dazu, so dass
eine leichte Schaumbildung entsteht. Als Letztes spülen Sie das Haar unter
fließend warmem Wasser aus.
Bitte beachten Sie dass
Sie das Haar immer wieder auflockern. Dann wiederholen Sie den ganzen
Vorgang. Beim zweiten Waschen entsteht eine etwas stärkere Schaumbildung.
Beim anschließenden Abspülen achten Sie darauf, dass Sie nicht zu lange
spülen und das Haar dabei immer bewegt wird. Wenn Sie zu lange und ohne
Bewegung spülen, kann es passieren, dass die Kopfhaut und das Haar einen
Belag, der aus waschaktiven Substanzen, Fett, aus dem Shampoo selbst und
halb aus Wasser besteht, bekommen. . Dies würde die Haar- und Hautatmung
unterbrechen.
Sollten Sie jetzt denken,
Sie haben es geschafft. Irrtum. Jetzt kommt die Rinseanwendung. Nehmen sie
einen Applikator ( am besten von Georg Michael), füllen diesen mit
lauwarmem Wasser auf und geben 3 - 4 Spritzer Rinse dazu. Schütteln Sie
den Applikator etwas und lassen Sie dann den Inhalt langsam über die Haare
laufen. Danach spülen Sie Ihr Haar unter fließendem Wasser ab. Solange bis
das Haar, wenn sie mit dem Daumen darüber streichen, quietscht. Also es
sich nicht ganz glatt anfühlt.
Aber Stopp. Jetzt nicht
bürsten, sondern das Haar mit einem Handtuch ausdrücken. Das Haar dabei
nicht rubbeln und nicht reiben. Danach kämmen Sie das Haar mit den
Fingern. Die Finger sind wie ein biologischer Kamm. Wenn Sie mit den
Fingern durchfahren und es ist evtl. noch ein Knoten vorhanden, geben die
Fingergelenke nach und der Knoten löst sich von selbst ganz leicht auf.
Waschen und behandeln Sie Ihre Haare so wie vorangestellt beschrieben,,
lassen sich Ihre Haare ganz leicht durchkämmen und sie bekommen einen
wunderschönen, seidigen Glanz.
Auch die Uhrzeit spielt
in der Haarpflege eine Rolle
Unser 24 h Tag ist von
der Natur aus in drei Teile aufgeteilt. Von morgens 4 h bis mittags 12 h
ist Ausscheidungszeit. Wenn Sie eine fettige (seborrhoeische) Kopfhaut
haben, waschen Sie Ihr Haar und Ihre Kopfhaut am besten in dieser Zeit.
Trockene und energielose
Haare waschen und kuren Sie zwischen 12h mittags und 20h abends. In dieser
Zeit können Haar und Kopfhaut die Pflegesubstanzen am besten aufnehmen.
Auch Schuppen behandelt man am besten mittags.
In der Zeit zwischen 20h
und 4h morgens werden die Pflegestoffe am besten verarbeitet.
Farben
Farben sind Etwas, was
uns immer umgibt und sie begegnen uns überall. Ohne Farben gäbe es kein
Leben. Farben verstehen sich auch als Licht. Jede einzelne Farbe hat eine
ganz bestimmte Wellenlänge. Farben werden bei der Stoffverarbeitung
eingesetzt, z. B. bei den Stoffen für unsere Kleidung. Farben finden wir
auch in unserer Nahrung wieder. Und nochmals als Licht in der
Raumgestaltung. Farben dienen als Filter unserer Haut, spiegeln sich in
den Augen in der Haarfarbe wieder. Über alle diese Punkte sollte man
einmal nachdenken.
Das Wissen über die
Farben hat mein Leben ganz langsam, aber sicher verändert. Wahrnehmen kann
man nur etwa 40 Prozent der Farben. Bei manchen Tieren ist dies anders.
Teils sehen sie mehr, teils weniger Farben. Unsere Augen nehmen sichtbar
nur Wellen von ca. 340 nm (Nanometer) bis ca. 760 nm auf. Also, die Farbe
blau ca. 350 nm und die Farberot ca. 750 nm. Nicht mehr sichtbar, aber
wirkungsvoll für unseren Körper ist das Infrarot mit ca. 800 nm. Danach
kommen schon, die für uns hörbaren, Radiowellen. Im weiter unteren
Bereich, ca. 300 -250 nm ist ultraviolett zu finden und darunter liegen
dann die Röntgenstrahlen. Ganz unten definiert man die Gammastrahlen.
Hier, in diesem Büchlein, soll aber nur über sichtbaren Wellen, die
Farben, geschrieben werden.
Jede Farbe hat Einfluss
auf bestimmte innere Organe und deren Wirkung und Aufgaben. Blau steuert
z. B. die Nieren- und Blasentätigkeit. Aber wie funktioniert das nun?
Blau kühlt ab; das Wasser
im Körper verringert sein Volumen; es fließt leichter zur Niere und kann
somit einfacher über die Blase ausgeschieden werden. Wie schon gesagt:
Blau kühlt. Dadurch wird der Stoffwechsel im Körper normalisiert. Aus
diesem Grund ist blau auch ein ideales Licht um die Schuppenbildung zu
bremsen. Die Schweißdrüsen werden gehemmt und die Talkdrüsen aktiviert.
Emotional kommt der Körper zur Ruhe und entspannt. Da im Sonnenlicht alle
Farben vorkommen und miteinander verbunden sind, gibt es nur künstlich
produziert, reine Farben.
Der Gegenpol von blau ist
rot. Rot erwärmt den Körper. Rot wirkt unmittelbar, und sich hier direkt
auf Herz und Kreislauf aus. Auch auf die Sexualität, die Zunge und auf die
Haut. Rot beschleunigt den Stoffwechsel, es aktiviert die Schweißdrüsen,
die dadurch vermehrt Wasser (Schweiß) ausscheiden. Die Farbe rot erhöht
das Volumen des Wassers. Emotional wird der Körper durch die Farbe rot
aktiviert.
Dazwischen liegen die
Farben gelb und grün. Gelb, ca. 600 nm, wirkt direkt und unmittelbar auf
die Schilddrüse und damit auch auf alle Hormondrüsen. Somit wiederum auf
unser ganzes Immunsystem. Während grün, ca. 400 nm, auf Leber und Galle
Einfluss hat.
Aber noch einmal: Was
bewirken die Farben genau? Rot ist die Farbe des Sommers und des Tages.
Sie aktiviert die Stoffwechselprozesse, fördert die Stimmung, kann aber
auch aggressiv machen. Sie kennen sicher den Ausdruck "der sieht Rot". Rot
lässt im Körper die Nahrung schneller transportieren, sie öffnet die
Schweißdrüsen und es treten mehr Salze aus der Haut aus. Rot fördert aber
auch Entzündungen. Also Vorsicht, wenn jemand Fieber hat.
Blau ist die Farbe des
Winters und der Nacht. Nieren und Blase werden aktiviert. Blau bremst die
Stoffwechselprozesse, aktiviert die Talkdrüsen, beruhigt die Stimmung,
kann aber auch depressiv machen.
Gelb, die klassische
Farbe des Optimismussees und der Ideen, hilft bei der Steuerung unseres
Immunsystems und ist über die Schilddrüse für der Hormonversorgung mit
verantwortlich. Gelb ist auch die Farbe der Haut. Gelb wirkt gegen Falten,
weil es die Collagenfasern gesund erhält. Gelb reguliert das Verhältnis
zwischen Schweiß und Talkdrüsentätigkeit. Gelb ist also eine Farbe die die
Haut geschmeidig erhält.
Grün die Farbe des
Ausgleiches. Wir gehen ins Grüne und haben denn eine ruhige ausgeglichene
Stimmung. Grün macht antiseptisch. OP-Säle und Arztkittel im Krankenhaus
sind grün. Die Farbe grün unterstützt auch die Leber und Galle bei ihrer
Arbeit toxische Stoffe zu eliminieren und Fette zu fermentieren. Grün ist
eine Farbe, die bei fettiger Kopfhaut und Akne als Bestrahlung während der
Behandlung unterstützend wirkt.
Dies ist alles
wunderschön, aber auch Theorie. Vom Körper wird Licht über die Haut
aufgenommen, aber auch über die Augen und ganz besonders über die
Kopfhaut. Nehmen wir zuerst die Haut. Keine Haut ist weiß oder farblos, d.
h., dass gewisse Farben sich neutralisieren. Nehmen sie z. B. gelb + gelb.
Es bleibt gelb. Rot + blau wird violett, grün + rot wird gelb. Trifft
jetzt gelbes Licht auf bläuliche Haut, wirken keine 600 Nm auf die Haut,
sondern nur ca. 400 Nm, in diesem Fall nur grün. Trifft blaues Licht auf
rote Haut, hebt sich die Farbe rot auf und der Körper kühlt ab. Also bei
starker Hautrötung blaues Licht auf die Haut strahlen lassen.
Licht, und somit die
Farben, bedeuten Leben, Zellteilung und Stoffwechsel. Aber wird eine helle
Haut einer hohen Lichteinwirkung ausgesetzt, wie dieses z.B. im Sommer der
Fall ist, muss diese reagieren. Um sich zu schützen, wird sie sich
verdunkeln. Für uns heißt das: Wir werden braun. Gehen sie im Winter in
ein Sonnenstudio und werden hierdurch braun, kann ihre Haut nicht genug
Licht aufnehmen und sie werden müde. Ihr Körper versucht jetzt das Licht
woanders herzubekommen. Er versucht es über die Kopfhaut. Haben sie z. B.
dunkle Haare, würden Sie in diesem Fall, jetzt Haarausfall bekommen.
Deshalb, damit genügend Licht die Hirnanhangdrüse erreichen kann. Also,
wenn sie im Winter braun sein wollen, bräuchten Sie helle Haare um dies
ungeschadet zu erreichen. Über die Haarfarben an anderer Stelle mehr.
Licht nimmt man aber auch
über das Auge auf. Die Augenfarbe steuert gleichermaßen die Lichtaufnahme
wie die Hautfarbe. Haben sie sich schon einmal überlegt, warum Pflanzen
ganz bestimmte Farben bei Blättern und Blüten aufweisen? Das Licht in
Verbindung mit der Blatt- oder Blütenfarbe ist für die Umwandlung von
Nährstoffen zu Energie verantwortlich und es steuert dadurch auch die
Verwertbarkeit der Nahrung für uns Menschen. Die Farbe der Frucht ist
dafür verantwortlich, in welche Organe die Energie in unseren Körper
gelangt (siehe Ernährung).
Wieder zurück zur
Hautfarbe: Wir Menschen tragen in der Regel neben der biologischen Haut
noch eine zweite -: Nämlich unsere Kleidung, die ebenfalls farbig ist. Was
nützt es uns, wenn wir die Farbenlehre beherrschen und tragen dann doch
nur schwarze Kleidung. Schwarz, die Trauerfarbe, verhindert komplett die
Lichtaufnahme und somit wird der Stoffwechsel auf ein Minimum reduziert.
Es werden keine toxischen Stoffe ausgeschieden. Im Gegenteil, der Körper
speichert sie. Wo? Bei den Frauen natürlich am Po und den Oberschenkeln.
Hoch lebe die Cellulite. Bei Männern am Bauch. Sieht auch gut aus. Ist
jetzt die Haarfarbe auch noch künstlich dunkel oder Typ-fremd. Wunderbar.
Somit steht die nächste Allergie schon vor der Tür. Die
Zivilisationskrankheiten freuen sich schon.
Hier ein paar Tipps, wann
Sie am besten welche Kleiderfarben tragen sollten. Sind Sie viel müde und
fühlen Sie sich schlapp? Dann tragen Sie so oft wie möglich gelb. Dies
gilt auch dann, wenn Sie trockene Haut haben oder ein schwaches
Immunsystem. Natürlich auch, wenn Sie Ihre Cellulite behandeln - oder
besser noch verhindern wollen.
Grün ist am besten
geeignet, wenn sie ein Migränetyp sind, zur seborrhoeischen Haut oder Akne
neigen. Genauso dann, wenn Ihre Haut häufig müde aussieht.
Blau trägt man dann, wenn
man zum Wasser ansammeln neigt. Dies gilt auch für Kinder die hyperaktiv
sind. Ebenso, wenn man einen klaren Kopf benötigt.
Rot tragen die Menschen
am besten, die einen Mangel an Selbstbewusstsein haben und deren Antrieb
verloren gegangen ist. Personen, die viel frieren, benötigen ebenso rote
Kleidung.
Sie sehen also lieber
Leser, mit Farben sollte man sich auseinandersetzen und sich Gedanken
darüber machen. Nichts ist in der Natur ohne Bedeutung, man muss es nur
wissen.
Die natürliche Haarfarbe
und ihre Bedeutung
Es ist kein Zufall welche
natürliche Haarfarbe dem Mensch gegeben ist und auch nicht die Veränderung
je nach Lebensalter. Jede Menschenrasse hat eine eigene Haarstruktur,
ebenso auch eine eigene Haargrundfarbe, die ursprünglich vom Klima und den
dort vorhandenen Nahrungsmitteln bestimmt wurden. Diese Haarfarbe und
-struktur musste in die Region passen. So haben Afrikaner krause, schwarze
Haare, die vom Haaraufbau unseren Haaren in Mitteleuropa überhaupt nicht
ähnlich sind. Sie sind pures Keratin, also Hornfäden und nehmen kein
Wasser auf. Im Gegenteil sie stoßen das Wasser ab. Der Sinn ist der, dass
der Schweiß zur Abkühlung auf der Kopfhaut stehen bleibt. Afrikaner
behalten ihre Haarfarbe bis ins hohe Alter und werden erst sehr spät in
ihrem Leben grau. Die Haut der Afrikaner ist braun bis dunkelbraun, die
Augenfarbe ist braun. Die Sonne in Afrika ist sehr energiereich. Die
Strahlung ist so hoch, dass Haut-, Augen- und Haarfarbe der Afrikaner so
dunkel sein müssen. Ansonsten würde zu viel Licht von ihren Körpern
aufgenommen werden und diese Überenergie würde dem menschlichen Leben
schaden. Erst im hohen Alter, dann wenn der Mensch energieloser wird,
werden die Haare grau und es kann mehr Licht über die Kopfhaut aufgenommen
werden. Zum Positiver der Hypophyse, die die Motorik des Menschen steuert
um ihn beweglich und aktiv zu halten.
Die Stoffe die der Körper
zur Melanin- und Pigmentbildung benötigt sind in dem Getreide Hirse
enthalten. Aber aufgepasst! Dies funktioniert nur dann, wenn die Hirse in
Afrika wächst und hier nur in Verbindung mit der energiereichen
afrikanischen Sonne.
Ähnlich sah es in Amerika
bei den Ureinwohnern, den Indianern, aus. Nur hier war die Haarstruktur
bei diesen, im Gegensatz zu den Afrikanern, anders. Im Haarinneren war
kein Keratin-Vorkommnis sondern es wies Protein auf. Diese Fette sollten
die Indianern im kalten Winter schützen konnte. Auch das Grauwerden, trat
wie bei dem Afrikaner, erst im hohen Alter ein. Dann, wenn die eigene
Energie verbraucht war und die Hirnanhangdrüse mehr Licht benötigte. Nur
die Nahrung unterschied sich. Hier waren die farbbildenden Stoffe, die die
Farbe in der Haut und im Haar stabil hielten, im Mais enthalten.
Entscheidend hierfür ist der Maisanbau unter amerikanischen Sonne und dem
amerikanischen Klima.
Auch bei den Asiaten sah
und sieht es heute noch so aus. Die Haarstruktur ist bei Ihnen, wie allen
anderen auch, dem Klima angepasst. Die Haut. die Haare und die
Schuppenschicht bei den Asiaten, hat im Gegensatz zu unserem Haar, welches
5 - 6 Lagen dieser aufweist, eine Schuppenschicht von 15 - 16 Lagen
übereinander. Das Haar ist also dicker. Die Haarfarbsteuerung bei den
Asiaten geschieht durch das Getreide Reis. Bei den Afrikanern, wie bei den
Indianern, sowie auch bei den Asiaten, wird das Getreide in der Leber
anders verarbeitet als bei uns. In der Leber werden die Grundsteine für
die Pigmentierung der Haut- und Haarfarbe festgelegt.
Die Haarfarbe bei den
Europäern
Genau wie bei den
Menschen anderer Kontinente, sind auch bei den Europäern das Klima und die
Ernährung für die Struktur und die Farbe der Haut und des Haares
verantwortlich. Das Licht spielt eine große Rolle. Je weniger Licht, je
heller die Haare. Auch die Haut ist heller. Je heller die Haare, je feiner
die Haare. Wo wenig Licht ist, ist auch weniger Energie und es ist kälter.
Also müssen die Haare feiner sein. Sie müssen die Haut und somit den
Körper vor dem Erfrieren schützen. Nordeuropäer haben auf dem Kopf bis zu
150.000 Haarwurzeln. Da die Nordeuropäer schon hell sind, werden nur
wenige Menschen grau und auch nur im hohen Alter. In Südeuropa ist es
genau umgekehrt. Hier sind die Haare dem afrikanischen Haar ähnlich. Aber
nur ähnlich. Sie sind nicht kraus, sondern lockig. Jedoch setzt der
Prozess des "grau werdens" viel früher ein. Im Süden wird viel Energie für
das Leben gebraucht. Sonne und Nahrung liefern nur relativ wenig neue
Energie. Darum ergrauen die Menschen hier viel früher.. Südeuropäer haben
etwa 50.000 Haare auf dem Kopf.
Wie im Farbkapitel
beschrieben, wird bei Wärme der Stoffwechsel beschleunigt und bei Kälte
verlangsamt. Aus diesem Grund ist der Energieverbrauch im Süden Europas
höher. In Mitteleuropa hingegen, wo durch die Völkerwanderung und andere
große Zuströme von Menschen stattfanden, die Haare der Menschen gemischt
sind, d. h. hier kommen alle Haararten und -farben zusammen. Auch die
Haarstrukturen sind gemischt. In Mitteleuropa werden die Menschen früher
grau. Dies führt natürlich auch zu körperlichen Irritationen.
Dies bedeutet, dass z. B.
dunkelhaarige plötzlich fettige Kopfhaut und damit auch fette Haare
bekommen, während blonde, die eigentlich fettigere Haare haben müssten,
trockene Haare bekommen. Das bedeutet, dass der Friseur eine genauere
Diagnose erstellen muss. Hierbei sollte immer auch die Ernährung in die
Behandlung mit einbezogen werden.
In der Regel ist die
Haarfarbbildung erblich bedingt, ebenso die Hautstruktur. Die Eltern sind
nur die Überbringer der Vererbung. Verantwortlich sind die Großeltern und
zwar wie an anderer Stelle schon beschrieben, Vaters Mutter und Mutters
Vater. Wobei Vaters Mutter ca. 75 Prozent und Mutters Vater ca. 25 Prozent
ausmachen. Die Regel geht bis 7 Generationen zurück. Aus dieser Zahl
können Sie schon erkennen wie viele Möglichkeiten der Vererbung vorhanden
sind.
Aber es spielen noch
andere Faktoren eine Rolle. Hauptsächlich die der Ernährung und die der
Mineral- und Vitaminversorgung. Wie im Kapitel Vitamine beschrieben, ist
das Vitamin Paba - B 10 für die Entwicklung der Farbbausteine in der Leber
verantwortlich. Kein Paba - keine Haarfarbe. In der Haut, wo die Melanin-
Zusammensetzung stattfindet, braucht das Vitamin Paba aber noch Helfer,
und zwar das Vitamin A, welches für die rötlichen Farbsubstanzen zuständig
ist. Denken Sie an Babys die zuviel Karottensaft trinken. Ihre Haut wird
gelblich-rot. Also, Vitamin A ist für den Farbton verantwortlich. Für die
Farbtiefe ist das Vitamin Panthenol zuständig. Für die Stabilität des
Pigmentes wird Calcium benötigt. Zusammengebunden wird alles über das
ProVitamin D. Wenn jetzt noch Licht, am besten Sonnenlicht dazukommt, ist
das Pigment fertig und kann dann seiner Funktion als Lichtfilter für Haut
und Haar nachkommen.
Wie man hieraus erkennen
kann, ist für die Entwicklung einer schönen Haarfarbe nicht nur die
Erbanlage, sondern auch eine gute Entschlackung von Schadstoffen und die
Zufuhr von entsprechenden Mineralen, Spurenelementen und Vitaminen
notwendig.
Auch wichtig zu wissen
ist, dass jede Lebensaltersstufe ihre eigene Haarfarbe hat. So ist des
Babys im 1. Lebensjahr noch relativ hell. Das Baby benötigt viel Licht,
immer abgestimmt auf seine eigene Energieverarbeitung. Ab dem 2.
Lebensjahr, wenn das Kind einen Calciumschub bekommt, wird es aktiver und
die Haare werden etwas dunkler. Manchmal nur ganz wenig, manchmal auch
mehr. Die Haare werden meist glatter.
Ab dem 6.Lebensjahr, wenn
das Kleinkind zum Kind wird, gibt es wieder einen Calcium- bzw.
Hormonschub. Die Haut wird fester und das Haar stabiler. Der gleiche
Vorgang geschieht ab dem 10. Lebensjahr. Jetzt kann es passieren, dass
glatte Haare lockig und lockige Haare glatt werden. Die Schweiß- und
Talkdrüsen rebellieren, doch die Haarfarbe
wird satter. Mit 21 Jahren hat der Mensch seine satteste und kräftigste
Haarfarbe. Auch hier spielt die Calciumverarbeitung eine wichtige Rolle.
Ab dem 26. Lebensjahr werden die Haare Jahr für Jahr etwas heller bzw.
melierter; bis zur vollständigen Ergrauung.
Wie Sie vorher schon
gelesen haben, hängt dieser Prozess mit den Energiereserven zusammen. Wenn
bei einem Auto die Batterie leer ist, springt es nicht an. Scheint aber
eine gewissen Zeit die Sonne auf das Auto, lädt sich die Batterie wieder
auf und der Motor springt an. Diese vorher beschriebenen Vorgänge sind
ganz natürlich. Hat der Körper genug Reserven, bleibt die satte Haarfarbe
erhalten. Verliert der Körper seine Energiereserven, müssen die Haare aus
dem Grund heller werden, um die eigene Energie nicht altern zu lassen oder
zu verbrauchen, sondern neue Energie von außen aufnehmen zu können.
Raumfarben
Wie richte ich meine
Wohnung oder meinen Salon ein?
Ich selber übernachte
sehr häufig in Hotels. Sicher ist es Ihnen auch schon so ergangen, dass
Sie in einen Raum gekommen sind und sie haben eine Spannung verspürt.. Sie
fühlen sich unbehaglich. Oder aber umgekehrt. Es geht ihnen gut und Sie
sind zufrieden. Jeder Raum wird von den Menschen geprägt, die sich vorher
oder meist in diesem Raum aufhalten. Dies kann man ähnlich wie bei der
Feng Shui Methode ausgleichen. Nur hier macht es die Farbe und deren
Zusammenstellung. In einer Wohnung sollten die einzelnen Räume als
Grundton immer folgende Farben haben:
Der Schlafraum sollte
blau oder wenigstens weiß angestrichen sein. Warum Weiß? Weiß kann man
auch als helles blau bezeichnen. Diese Farbtöne sind kühl. In solch einem
Raum ist mehr Sauerstoff vorhanden. Kühle Luft braucht weniger Volumen,
also befindet sich mehr Sauerstoff im Schlafraum. Diesen benötigen sie
nachts, um besser zu regenerieren.
Das Badezimmer sollte
gelblich sein, evtl. mit Goldanteil. Gelb ist die Farbe der Idee. Wenn Sie
morgens das so ein Badezimmer benutzen, kommen Ihnen die besten Ideen für
Ihren Tagesablauf. Außerdem, wie im Kapitel vorher beschrieben, nimm die
Haut durch gelbes Licht Feuchtigkeit auf. So wird, im wahrsten Sinn des
Wortes, Ihre Schilddrüse angeregt und Sie beginnen den Tag tatenvoll.
Der Wohnraum, in dem Sie
sich meistens aufhalten, sollte viel grün enthalten. Beispielsweise helle,
aber nicht weiße Wände mit vielen Grünpflanzen. So können sie das tägliche
Gift und den Ballast loswerden. Dadurch können Sie nachher besser
schlafen.
Die Küche sollte als
Arbeitsraum gesehen werden. Man müsste nach der Farbenlehre denken, dass
sie rot sein sollte. Dem ist aber nicht so. Nur in der Küche tätig zu
sein, reicht nicht aus. Man braucht auch Ideen, die durch ein starkes Gelb
(Orange) angeregt werden. Diese Mischung kommt auch in Naturholzfarben
vor.
Wie ist das aber im
Salon? Ein Friseursalon ist ja meist ein größerer Raum, in dem sich
hoffentlich häufig viele Menschen aufhalten. Hier müssen, um den Feng Shui
Effekt als Ausgleich zu erzielen, die Farben ineinander übergehen. Fangen
wir mit dem Kassenbereich und der Warteecke an. Sie sollten aus
begreiflichen Gründen, farblich bläulich / silbrig / weiß gehalten sein.
Ruhe ist beim Warten und Bezahlen die Devise. Die Beratungszone muss immer
in einem gelben Farbton gestaltet werden. Denken Sie an die Ideen. Eine
Beratung in einer roten Zone endet immer mit Aggressionen, wobei der
Berater immer der Verlierer sein wird. Entweder der Kunde nimmt Ihren
Ratschlag an, kommt aber nie wieder, oder aber der Berater gibt nach, wo
durch seine eigene Motivation gestört sein kann. Deshalb können Sie
farbige Frisierumhänge als Hilfe benutzen. Lassen sie den Kunden selbst
entscheiden, welchen er für sich favorisiert.. Greift er/ sie zu einem
roten Umhang, heißt das: Sie hat Recht. Streiten Sie also nicht. Bringt
sie einen blauen Umhang, lassen Sie ihr ihre Ruhe, denn blau bedeutet: Ich
will einfach nur meine Ruhe haben. Diese Kunden könnte man einstufen in
die Gruppe "wie immer bitte" Bringt sie einen gelben Umhang, beraten Sie
sie mit viel Herz und Liebe. Sie haben Erfolg. Bringt sie einen grünen
Umhang, beraten Sie sie sehr detailliert und aussagekräftig. Hierzu gehört
auch die Produktbeschreibungsinformation mit Inhalts- und Preisangabe.
Der Chemiebereich des
Salons sollte ähnlich wie der Wohnraum in der Wohnung, hell und mit viel
grün, gestaltet sein. Hier sind viele verschiedene Düfte von chemischen
Substanzen vorhanden, die dem Kunden stinken. D. h. er macht zu. Die Farbe
grün bewirkt jedoch, dass er sich trotzdem wohl fühlt. Es empfindet, als
säße er im Grünen. Wählen Sie möglichst Pflanzen mit großen, dunkelgrünen
Blättern. Diese sind in der Lage die chem. Duftstoffe aufzunehmen und zu
verarbeiten, so dass kaum noch eine Duftwirkung wahrgenommen werden wird.
Um die Motivation und
Umsetzung von Ideen anzuregen und zu fördern, sollte die Frisierzone auch
gelblich gehalten werden. Für den Kunden bedeutet diese Farbe das
Empfinden von einem sonnigen Gefühl.
Aber achten sie darauf,
dass die Farben möglichst fließend ineinander übergehen.
Es gibt einige Salons,
die sich ein Farblichtstudio eingerichtet haben. Sie überlassen es nicht
dem Zufall wie eine Beratung ausfallen könnte. Die Kundin wird unter
diesem Farblicht quasi erst neutralisiert und dann mit gelb emotional
eingestellt. Z. B. eine Krankenschwester, die gerade vom Nachtdienst
kommt, bekommt, weil sie sehr müde ist, zuerst 5 – max. 10 Min. Rotlicht,
und anschließend 5 Min. Gelblicht. Jetzt ist sie bereit für eine Beratung.
Eine aggressive Kundin bekommt 5 – 10 Min. Blaulicht, danach 5 Min. gelbes
Licht. Anschließend ist sie beratungs- und aufnahmebereit. Sie sehen also,
was Licht und Farbe uns für Möglichkeiten im Privaten- und Berufsbereich
bieten.
Farbbestrahlung während der Behandlung (Dauerwelle)
Die Zukunft im
Dienstleistungsbereich wird sich auch im Salon ändern. Damit der Kunde
wieder in den Salon zurückfindet müssen wir individueller arbeiten,
genauere Diagnosen stellen um optimalere Ergebnisse zu erzielen. Das Thema
Haarfarbtherapie wurde schon an anderer Stelle behandelt. Die Dauerwelle -
früher der Umsatzträger Nummer eins -, ist heute schon fast ein Stiefkind.
Über Wickeltechniken wurde schon viel geschrieben und gesprochen. Hier
spielt heute Farbe und Farblichtbestrahlung eine größere Rolle. Haare, das
wissen Sie, haben vom Ansatz bis zur Spitze verschiedene Strukturen und
zwar nicht gleichmäßige. An manchen Stellen sind die Doppelschwefelbrücken
stabil und an anderen sehr schwach. Würden sie im Salon jeden 3. Monat
immer - und bei jeder Kundin - die 1-Stunden-Kur machen, wäre dies kein
Problem. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten um eine optimale, auf den
individuellen Typ zugeschnittene, Dauerwelle durchzuführen.
Die Colordauerwelle:
Sie geben in die
Dauerwellflüssigkeit 1 – 3 g, je nach Farbtherapie notwendig, Cosma Care
Color. Mischen Sie immer 2 Komponenten, nämlich Haselnuß + Weizen oder
Haselnuß + Kamille. Denken Sie daran, dass Rhodokeratid, also Eisen, die
Haare stabiler macht. Melanokeratid, also Silber, baut Keratin auf.
Melanokeratide sind wie bei einem Hausbau die Steine, wobei Rhodokeratid
der Mörtel ist. Eines geht nicht ohne das Andere. Je mehr Substanz Sie
nehmen, je dunkler wird die Farbe. In den Farben sind die entsprechenden
Vitamine, die das Haar benötigt, vorhanden.. Als nächstes tragen Sie eine
Rhodanid Ampulle zum Wickeln auf die Haare auf. Dies geschieht um eine
Schwefeloxydbildung im Haar zu verhindern. Bei feinen, glatten Haaren (Haar---
0,03. 0,04) machen Sie während der Einwirkzeit eine Gelblichtbestrahlung.
Das Haar erhält dadurch einen schönen Glanz und eine gleichmäßig runde
Locke. Bei einer Haarstärke von 0,05 – 0,06 mm verwenden sie Grünlicht.
Bei trockenem Haar nehmen sie Blaulicht während der Einwirkzeit. Nach der
Fixierung machen sie möglichst immer eine Eisenkur.
Farblichtbestrahlung bei
Strähnen
Um richtige Strähnen zu
machen, die das Haar nicht belasten, geben sie Puderzucker in das
Blondierpulver. Auf 30 g Blondierpulver kommen 10 g Puderzucker. Die
Zuckermoleküle verhindern das die Rhodokeratide ganz zerstört werden, d.
h. aber auch, dass das Haar nie ganz weiß wird und es kann nicht brechen.
Diese Behandlung bestrahlen Sie immer mit Blaulicht. Ist die Naturfarbe
dunkler als Dunkelblond, bestrahlen Sie das Haar in den ersten 10 Min. mit
rot. Anschließend bestrahlen Sie das Haar, für den Rest der Einwirkzeit,
mit Blaulicht. Wo liegt der Unterschied? Bei der Rotlichtbestrahlung
erwärmt sich das Eiweiß im Haar auf ca. 40 °C. Bei Blaulicht geht die
Temperatur im Haar von 37 auf 32 °C zurück. Das vorher geöffnete Eiweiß
schließt sich ganz langsam und behält genügend Restfeuchtigkeit. Sie sehen
also, ernsthaft betrieben, wird Ihr Betrieb zum Spezialfriseur. Der Kunde
erkennt wieder den Wert Ihrer Dienstleistung an.
Erblehre und
Haarstruktur
Oft wird gesagt, dass der
Haarausfall erblich sei. Manchmal heißt es auch, dass er androgenethisch
ist, also hormonell bedingt. Diese Aussagen sind aber zu oberflächlich.
Also erstens: Es gibt
keinen erblich bedingten Haarausfall. Es gibt nur erblich bedingten
Haarwuchs und diesen kann man behandeln. Es muss nur frühzeitig erfolgen.
Hier gilt die Regel: Je früher, je besser. Die Behandlung sollte schon vor
dem 6. Lebensjahr beginnen. Warum so früh? Um dies zu wissen, müssen wir
wieder in die Anfänge zurück. Die Kopfhaut ist, wie mehrfach in diesem
Buch betont, die Hauptausscheidungszone der Haut. Die Kopfhaut hat kein
Unterhautfettgewebe, also kein Speichergewebe, sie muss also 60 % der
Schadstoffe, die über die Haut ausgeschieden werden verarbeiten. Dies ist
fast unmöglich. Die einzelnen Hautzellen werden hier geschädigt und damit
auch die Haarwurzel. Diese Zellen leben nur 28 Tage. Sie bilden aber
immer, als neue Zelle eine Kopie von sich selbst. So dass die Zellschäden
immer weitergegeben werden und die Haut jeden einzelnen Schaden nie
vergisst. Dies gilt auch für die Haarwurzel.
Jeder Mensch hat von
seiner Erbanlage her 6 – 12 neue Haarwurzeln in seinem Leben. Fünf mal
erneuert sich die Haarwurzel zu festgelegten Zeiten. Die erste, und damit
stabilste Haarwurzel, entwickelt sich im ersten Lebensjahr. Sie ist jung
und gesund. Immer wenn im Leben des Menschen eine Hormonveränderung
stattfindet gibt es auch einen Calciumschub und dieser Calciumschub
beschädigt u.a. auch die Haarwurzel.
Die erste
Hormonveränderung findet im 2. Lebensjahr statt, die zweite im 6.
Lebensjahr, die dritte im 10. Lebensjahr und die nächste wenn Sie 21 Jahre
alt sind. Jetzt bildet sich eine neue Haarwurzel. In der Zwischenzeit,
also vom 1. – 21. Lebensjahr, können Ihnen durchaus Haare ausgehen Dieses
ist aber ein so genannter Verschlackungshaarausfall. Man kann es daran
erkennen, dass am unteren Ende des Haares ein weißes Käppchen vorhanden
ist. Dies ist nicht die Haarwurzel, sondern ein weiches, noch nicht
gefestigtes Haar. Dieses Haar reißt dann ab, wenn in der Pore Schadstoffe
oder/und Fette gespeichert wurden. Diese Substanzen kommen aus der Haut
und gelangen in die Pore. Weitere Schadstoffe, die von außen einwirken,
sind Schmutz, Staub, Shampoorückstände, Haarspray und vieles mehr. Dieses
Abreißen und die Neubildung von Haaren kann bis zu 16-mal passieren, wobei
jedes neue Haar schwächer wird. Aber auch die eigentliche Haarwurzel wird
dadurch geschwächt. Da aber auch die neue Wurzel, die mit 21 Jahren
entsteht, die alte Information erhält, ist auch diese neue Wurzel
geschwächt.
Die nächste, und damit
die dritte neue Wurzel entsteht in der Zeit zwischen dem 26und 27.
Lebensjahr. Auch hier ist das gleiche Spiel: Sind die Poren verstopft,
entsteht Verschlackungshaarausfall. Die Wurzel wird dadurch geschwächt.
Bis zum 36. Lebensjahr geht es so weiter.. Dieser Vorgang wiederholt sich
dann zwischen dem 42. und 60. Lebensjahr erneut. Der letzte
Haarwurzelwechsel ist nicht festgelegt. Er wird vom Klimakterium
gesteuert. Wenn dieser Wechsel dann erfolgt ist, bekommen Sie, je nach
Vererbung, noch eine neue Haarwurzel. Es können aber auch noch 2, 3, 4
usw. bis zu 12 insgesamt wachsen. Wie viele dieser Wurzelkeime Sie
bekommen, kann man nicht vorhersagen. Denken Sie daran, wie vorher
beschrieben, dass Sie insgesamt 6 – 12 neue Haarkeime im Leben bekommen.
Die Vererbung der Haare ist immer sekundär, d. h. wie an anderer Stelle
des Buches beschrieben, dass Sie immer die Haare von Vaters Mutter und von
Mutters Vater erben, wobei immer der weibliche Teil dominiert. Dieser
soeben beschriebene Verschlackungshaarausfall macht ca. 70 % aller
bekannten Haarausfälle aus. Der sogenannte hormonelle oder
androgenethische Haarausfall hat nur in zweiter Linie mit Hormonen zu tun.
Hauptsächlich
verantwortlich ist das Immunsystem. Fehlt im Immunsystem der Wirkstoff
Thiocyanat, kann die Haarwurzel sich nicht vor dem Hormon Testosteron
schützen. Dieses Thiocyanat kommt leider in unseren Lebensmitteln nicht
mehr genügend vor. Der Mangel an diesem Stoff SCN ist auch die Ursache für
den Haarausfall nach einer Schwangerschaft. Das bei Männern Haarausfall
stärker vorkommt, liegt im allgemeinen daran, dass bei Männern weniger
Feuchtigkeit in der Kopfhaut gespeichert wird als bei Frauen. Bei Männern
ist 1 % der eigenen Körperfeuchtigkeit in der Kopfhaut vorhanden, während
es bei Frauen 1,5 % sind.
Die dritte Ursache eines
möglichen Haarausfalles der vorkommen kann, hat genauso wenig mit
Vererbung zu tun. Es ist der diffuse Haarausfall. Diffuser Haarausfall
heißt vereinfacht dargestellt, dass die Haarwurzel verhungert. Die feinen
Kapillaren, also die Blutgefäße, verstopfen. Zuerst verkalken die venösen
Teile. Dabei sickert Lymphe in das Gewebe und verklebt die Zellen,
anschließend verstopfen die arteriellen Teile. Die Haarwurzeln lösen sich
von den Blutgefäßen ab. Die Haarwurzel bekommt nur noch Gewebsflüssigkeit
für Ihre Ernährung selbst und das Haar verkümmert. Auf dem Kopf wächst nur
noch Flaumhaar. Zur gleichen Zeit entzünden sich die Hautporen und heilen
danach wieder ab. Die Poren vernarben. Es wächst kein Haar mehr an diesen
Stellen. Dies gilt aber nur für den Oberkopf. An den Seiten bleibt das
Haar erhalten, da hier die Hautporen nicht verstopfen können.
Sie sehen also,
frühzeitiges Beginnen mit der Kopfhautpflege lohnt sich, denn Haare sind
für den Menschen fast so wichtig wie das Fell eines Tieres.
Kopfhautschäden,
Schuppen, Seborrhoe
Alle Kopfhautschäden
stehen immer in Verbindung miteinander. Der erste Schaden der entstehen
kann, sind immer Schuppen. Wie entstehen Schuppen? Schuppen sind zu früh
abgestorbene Zellen. Die Ursache dafür sind Schadstoffe im Hautgewebe. Die
Schadstoffe beschädigen den Rezeptor der Zelle, andere Schadstoffe können
jetzt in die Zelle eindringen und es entsteht eine Oxydation. Die Zelle
verbrennt also, wird nach oben transportiert und liegt auf der Kopfhaut.
Die Haut selbst versucht sich zu helfen, indem sie die Talkdrüsen
aktiviert. Um den Säureschutzmantel der Haut wieder auf den PH-Wert von
ca. 5,6 zu bringen, scheiden diese jetzt Fette aus. Je häufiger dieser
Ablauf vorkommt, um so aktiver müssen die Talkdrüsen werden. Die
biologische Uhr sagt aber, dass die Talkdrüsenfunktion in der Zeit von
8.00 – 10.00 Uhr morgens einsetzt. Wird diese Zeit nicht eingehalten, wird
die Qualität des Fettes schlechter, d. h. das Fett wird öliger. Jetzt wird
die Hautflora aggressiv, es entstehen Hautpilze und sie haben eine
Seborrhoe. Also fettige Kopfhaut. Bis zu diesem Zeitpunkt wäre der Prozess
der Schuppenbildung und der der fettigen Kopfhaut noch zu regulieren. Wenn
Sie ein Antischuppenshampoo benutzen, entsteht ein Dauerschaden. In den
Antischuppenshampoos sind hochkonzentrierte Salze enthalten. Diese Salze
bewirken auf der Kopfhaut, dass ihr Feuchtigkeit entzogen wird. In der
Hauttiefe entsteht ein Austrocknen der Zellen. Auf der Hautoberfläche sind
keine Schuppen mehr zu sehen. Dieser Zustand hält aber nicht lange an,
denn die in der Hauttiefe ausgetrockneten Zellen wandern nach oben und
somit sind die Schuppen sind wieder da.
Bei der Seborrohe ist ein
ähnlicher Ablauf. Sie nehmen ein Antifettshampoo und reinigen somit die
Talkdrüsen bis in die Tiefe. Die Hautflora wird gestört, d. h. die obere
Hautschicht wird dadurch trocken und es entsteht eine erneute
Schuppenbildung.. Dies wiederholt sich in immer kürzeren Abständen. Sie
wechseln die Shampoos aus und fangen wieder an Ihre Schuppen zu bekämpfen.
Doch bei jedem neuen Anlauf wird das Problem größer, wobei hier auch die
Jahreszeit eine Rolle mit spielt. Im Sommer sind mehr Schuppen und im
Winter mehr Fett vorhanden. Den Schuppenreiz behalten Sie ihr ganzes Leben
lang. Die Fettsituation ändert sich ab dem 26. Lebensjahr, dann wenn die
Hormonsituation im Körper sich verändert.
Wie behandle ich also
Schuppen?
1. Haare und Kopfhaut
morgens bürsten (s. Kapitel Bürsten).
2. Haare regelmäßig
waschen (s. Kapitel Haarwäsche).
3. Gut und intensiv
rinsen, aber diesmal die Rinse pur auftragen.
Einmal im Monat, je nach
Diagnose Ingwerosmose zubereiten und mit Blaulicht bestrahlen. Dies ist
die äußere Pflege. Zur inneren Pflege täglich 1 Esslöffel Lebertran nach
dem Frühstück einnehmen. Wenn Sie der Geschmack stört, beißen Sie nach
Einnahme des Lebertrans in eine Scheibe trockenes Brot. Es sollte 5 – 6
Tage an der Luft getrocknet worden sein. Es gibt noch eine zweite
Möglichkeit: Sie legen einen Metalllöffel abends in das Eisfach, holen ihn
morgens aus dem Kühlschrank, bestreuen ihn mit Salz. Geben Sie nun den
Lebertran auf diesen Löffel und nehmen ihn ein. Dadurch ist der Geschmack
weitgehend neutralisiert worden
Bei akuter
Schuppenbildung trinken sie täglich 1 Liter Anti-Schuppentee, ansonsten
den GM Jahreszeitentee. Die Minerale in diesen Tees sind so eingestellt,
dass sie bis in die Kopfhaut wirken und dort eine positive
Feuchtigkeitsstruktur aufbauen. Und noch eines: Essen Sie häufig gelbe
Nahrungsmittel, am besten Fenchel (s. Ernährung). Und bitte tägl. Butter,
keine Margarine und auch keine südländischen Öle. Übrigens, der
Schuppentee wirkt auch vorbeugend gegen Falten.
Bei der
Seborrhoebehandlung läuft es ähnlich ab. 1. Das richtige Bürsten. 2. Die
richtige Kopfhautreinigung. 3. Die Ingwerbehandlung. Nur dieses Mal mit
grüner Bestrahlung. Als Tee nehmen Sie den Seborrhoetee und danach den
Jahreszeitentee. Dieser Tee hilft auch bei Akne und bei der
Gewichtsreduktion. Die Ernährung sollte wie folgt ausgerichtet werden: Sie
sollten tägl. viele grüne Nahrungsmittel, die bitter schmecken, zu sich
nehmen. Auch bei dieser Behandlung wird Lebertran benötigt. Das Gleiche
gilt für die Butter und das Öl, genauso wie es auch bei der
Schuppenbehandlung empfohlen wird. Am Besten Sie nehmen Rapsöl.
Als letztes der
Kopfhautschäden ist das lästige Hautjucken zu beschreiben. Kopfhautjucken
hat immer nur zwei Möglichkeiten als Ursache. Als Erstes: Die Haut will
heilen und die Hautflora ist dabei gestört. Hier sollten Sie immer "Rinse
for Skin and Hair" benutzen und zwar wird es nach dem Waschen pur
auftragen, so als wenn Sie ihre Haut eincremen würden. Sie sollten es
jedoch eine Minute einwirken lassen. Die zweite Ursache von Kopfhautjucken
wäre ein Pilzbefall. Hierfür gibt es ein anderes Rezept. Bestrahlen Sie
hierfür einmal im Monat Ingwerosmose mit Grünlicht und geben, wie oben
beschrieben, Rinse dazu. Hier müssen Sie allerdings die Rinse mit
schwarzem Tee, wie folgt beschrieben, mischen. Sie nehmen 1 Teebeutel
schwarzen Tee auf eine halbe Tasse Wasser, lassen den Tee 10 Min. ziehen,
geben die halbe Tasse Tee in einen Applikator und fügen etwa 10 g Rinse
dazu. Die Mischung wird gut geschüttelt auf die Kopfhaut aufgetragen.
Lassen Sie dies 1. Min. einwirken und spülen es danach gut wieder aus.
Auch hier ist es wichtig, dass Sie morgens ihren Lebertran einnehmen.
Warum? Vitamin D und Zink helfen beim Aufbau der Kopfhautstruktur.
Wenn Sie ihre Kopfhaut
und deren Probleme so behandeln wie vorangehend beschrieben, müssen Sie
auch keine Angst vor eventuellem Haarausfall haben. Wenn sie früh genug
damit anfangen (s. Haarausfall) brauchen Sie sich auch nicht vor einer
Akne zu fürchten, denn Ihre Gesichtshaut wird dadurch auch elastisch
bleiben.
Ampeldiät
In den letzten Jahren hat
sich die Diskussion um die Ernährung von uns Menschen immer mehr
verstärkt. Es wurden immer mehr Diätvorschläge gemacht und dann
widerrufen. Immer mehr Diätberater boten Ihre Dienste an und haben Systeme
dafür entwickelt, wie die Menschen gesünder leben könnten, gesund bleiben
und kein Übergewicht bekommen würden. Aber richtig geholfen hat alles
nicht. Warum ist das so?
Die Diätvorschläge gingen
nach meiner Ansicht vom falschen Ansatzpunkt aus. Seit Menschengedenken
ernährten wir uns mit den Nahrungsmitteln der Regionen in der wir lebten
und die in der entsprechenden Jahreszeiten wuchsen. Die Landwirte bauten
Getreide und Gemüse in entsprechenden Fruchtfolgen an. Die Böden konnten
regenerieren. Jede Frucht bekam andere Mineralstoffe, andere
Spurenelemente und natürlich auch andere Vitamine. Welche Stoffe, wann in
welche Frucht gelangten, hing jetzt von der Regenerationsfähigkeit der
Böden ab. Die Qualität unserer Lebensbausteine wurde durch das Klima und
das Licht gesteuert. In jeder Kultur gab und gibt es auch eine Fastenzeit.
Der Verbrauch von Vitaminen und Mineralen hing mit dem Klima in dem wir
lebten zusammen. Immer wieder gab es auch Hungersnöte. Diese Fastenzeiten
oder auch Hungersnöte hatten einen Sinn. Seit es in unseren Regionen
Nahrung im Überfluss gibt, haben wir Gewichts- und Verarbeitungsprobleme.
Unser Körper hat verlernt, für Krisenzeiten vorzusorgen. Da wir immer
öfter Nahrungsmittel aus fernen Ländern zu uns nehmen, die von unseren
Organen nicht genug verwertet werden können, insbesondere vom Darm und der
Leber, ist die Energieversorgung einzelner Organgruppen stark gestört. Es
entsteht ein Ungleichgewicht im Körper.
Was ist das Idealgewicht
und wer bestimmt es? Genau so wie meine Körpergröße festgelegt ist, ist
auch mein Idealgewicht, je nach Altersstufe, genetisch bestimmt.
Veränderungen sind nur möglich durch Krankheiten und mangelnden
Energieverbrauch. Die einzige Regel die es gibt, ist die: Ich muss mich
wohl fühlen und genug Energie für mein tägliches Leben haben. Nehme ich
zuviel Energie durch übermäßiges Essen auf, muss ich für einen erhöhten
Energieverbrauch sorgen. Z. B durch Sport oder andere körperliche
Tätigkeiten.
Im Körper gibt es
einzelne Organpaare die immer zusammen arbeiten müssen, damit die
Energieströme fließen können. Ähnlich wie der Motor eines Autos arbeitet.
Das Auto hat z. B. einen 4-Zylinder-Motor. Die Zylinder müssen in einer
bestimmten Reihenfolge funktionieren. Also erst Zylinder 1, dann 2, 3 und
4. Fällt ein Zylinder aus, stottert der Motor. Fallen 2 aus, wird die
Leistung schwächer, bis hin zum Stillstand. So arbeiten auch unsere
Organpaare. Zuerst Leber und Galle, dann Kreislauf und Herz, dann Milz und
Schilddrüse und am Schluss Niere und Bauchspeicheldrüse. Das
Erkennungsmerkmal für die einzelnen Organe sind Geschmack und die Farben
der Nahrung. Also wenn sie sich nach den Regeln der Ampel- oder besser
gesagt der 4-Farben-Diät - ernähren wollen, gelten folgende Regeln:
Die Hauptmalzeit beginnen
Sie mit einem grünen Salat, am Besten kleinblättrig und dunkelgrün. Als
Dressing nehmen Sie 1 Teil Öl, 1 Teil Essig, 1 Teil Wasser. Diese Mischung
hat den besten Vitaminlösungseffekt. Das Öl sollte aber aus der Region, in
der Sie leben, kommen. Also beispielsweise Sonnenblumen- Distel- oder
Rapsöl. Das im Moment für uns wirkungsvollste Öl ist das Rapsöl. Es hat
den höchsten Vitamin- und Mineralstoffanteil. Die Bitterstoffe in diesem
Salat öffnen und aktivieren Galle und Leber. Fermente werden aktiv,
zerlegen Fette, Vitamine und Minerale und können so besser verwertet
werden. Die jetzt gelösten Fette sind gereinigt und werden in Energie
umgesetzt. Schadstoffe, die die Leber nicht verarbeiten kann, werden über
die Haut ausgeschieden. Wenn die Haut nicht richtig ausscheiden kann,
werden diese Stoffe im Gewebe abgelagert. Aber Sie sehen was passiert,
oder besser noch, Sie werden es spüren wenn Sie die Hauptmahlzeit mit
diesem, von mir empfohlenem, Salat beginnen. Ich weiß, dass die Zeit- und
Arbeitssituation es nicht immer zulassen, diesen Salat zu zubereiten. Dann
greifen Sie zu einer Liebstöckelsuppe. Was ist das? Eine ganz einfache
Maggisuppe. Dies ist zwar nicht optimal, aber besser als nichts.
Beim nächsten Gang sollte
auf Ihrem Teller etwas Rotes, Gelbes und Weißes oder auch Blaues zu finden
sein (weiß gilt als helles Blau). Das Rote einmal in der Woche sollte
möglichst aus Fleisch bestehen. Fleisch hilft bei der Verdauung. Das Rote
auf Ihrem Teller aktiviert die Kreislauftätigkeit und sorgt somit für
einen besseren Transport in ihrem Körper. Es erhöht die Temperatur, d.h.
mehr Rot wenn Sie frieren, weniger Rot wenn Ihnen zu warm ist. Mehr Rot
wenn sie müde und/oder depressiv. Natürlich dann weniger wenn sie
überaktiv oder sogar aggressiv sind. Aufgepasst! Bei hyperaktiven Kindern,
so wenig Rot wie möglich.. Die Geschmacksrichtung wird bei Rot als scharf
definiert.
Die Farbe gelb, zu finden
bei z. B. Nudeln, Kartoffeln, Fenchel (ist ganz wichtig) oder Kohlrabi,
ist für das Organpaar Milz und Schilddrüse. Somit also auch zuständig für
das Immunsystem und vor allem für die Haut. Achtung! Eine Erkältung steht
ins Haus, oder aber Sie leiden unter Haarausfall, oder trockener,
vielleicht auch entzündlicher Haut. Dann essen sie viel von den gelben
Nahrungsmitteln. Die Geschmacksrichtung der Nahrungsmittel dieser Farbe,
ist mild bis pikant.
Weiße oder blaue
Nahrungsmittel aktivieren die Niere und die Blase, sie helfen Schadstoffe
aus dem Körper auszuscheiden und verhindern damit eine
Harnsäureablagerung, z. B. in den Gelenken. Die Geschmacksrichtung ist
salzig.
Als Abschluss nun das
Dessert. Es sollte, zur Aktivierung der Bauchspeicheldrüse, immer süß oder
sauer sein. Also Obst, wie z. B. ein Apfel, oder Obst der Jahreszeit
entsprechend. Als Alternative ist ein Vanillepudding zu empfehlen. Warum
dieses Dessert? Zucker oder Fruchtsäuren sind schneller Energiebringer.
Diese wirken wie ein Streichholz. Sie entzünden, um Dauerenergie zu
bekommen, die Kohlehydrate und Fette.
Zum Frühstück sollten Sie
möglichst Sauerteigbrot mit Butter und einem Anteil Wurst oder Käse zu
sich nehmen. Jedoch keine konservierten Substanzen, wie Nutella o. ä Diese
befördern Calciumphosphate in den Körper. Sie lagern sich in den
Kapillargefäßen der Haut ein und verstopfen sie, so dass der Stoffwechsel
der Haut nicht mehr richtig funktionieren kann.
Ihr Abendessen sollte
spärlicher ausfallen und möglichst vor 20.00 Uhr stattfinden. Brot,
Butter, Hartkäse oder Wurst, sowie ein trockener Rotwein, wäre das Ideale.
Auch ein Salat, wie vor der Hauptmahlzeit, ist zu empfehlen. Der
obligatorische Espresso oder Kaffee schadet nicht. Im Gegenteil, er hilft
bei der Ausscheidung der Schadstoffe. Dazu sollte immer ein Glas Wasser
getrunken werden.
Sie sehen, dass Diätform
sehr natürlich und ganz unkompliziert ist. Wenn Sie auf die Nahrungsmittel
der Region zurückgreifen und sich an die Jahreszeiten halten, dann haben
Sie die beste Gesundheitsvorsorge getroffen.
Der
Georg-Michael-Langhaarschnitt
Langhaarpflege bedeutet
nicht nur Haarpflege mit Shampoo und Kuren. Der richtige Haarschnitt ist
ebenso ein sehr wichtiger Schritt zu langem, seidigem Haar.
Grundsätze
Grundsatz des
Georg-Michael-Langhaarschnitts ist, das Haar immer trocken zu schneiden.
Die Durchführung sollte schnell und überlegt vorgenommen werden.
Die Kundin sollte beim
Stehen eine gerade Haltung einnehmen. Die Beine sollten leicht gespreizt
sein (Schulterbreite), die Arme hängen dabei locker herunter und das
Becken ist nach vorn gerichtet. So können sie die Länge besser abmessen
und haben eine bessere Kontrolle beim Schneiden.
Der Scheitel sollte
immer auf der rechten Seite, in vertikaler Linie über dem höchsten Punkt
der Augenbraue verlaufen. Die Scheitellänge sollte ca. 7 cm in Richtung
des Wirbels betragen.
Die gewünschte Länge
wird nach folgenden Regeln beurteilt: Messpunkt ist der höchste Punkt
des Kopfes bis zum Hinterhauptbein. Benutzen sie Daumen und Mittelfinger
als Maß für die Spannweite. Diese Länge mal drei ist die ideale Länge um
Haar und Kopfhaut gesund zu erhalten.
Aromatherapie
Die in der Aromatherapie
verwendeten Öle wirken auf zwei unterschiedliche Arten auf den Körper. Die
Öle werden zum Einen über den Geruchssinn, der die Informationen an die
Nervenenden weitergibt, wahrgenommen. Zum Anderen gelangen sie über die
Haut oder durch die Inhalation in die Lungen und somit in den
Blutkreislauf.
Düfte werden über den
Geruchssinn wahrgenommen. Doch obwohl unser Geruchssinn eine ebenso
wichtige Sinneswahrnehmung wie Sehen, Schmecken, Tasten, Hören ist, wird
diese kaum bewusst wahrgenommen. Erstaunlich, denn unser Geruchssinn ist
zehntausend Mal ausgeprägter als unser Geschmackssinn. Wenn der
Geruchssinn beeinträchtigt ist, geht meist auch der Geschmackssinn
verloren. Bei einer Erkältung bekommt man dies deutlich zu spüren. Die
Nase nimmt Gerüche auf und sendet Informationen an das Gehirn. So werden
Reaktionen im Körper ausgelöst. Ist Ihnen schon einmal das Wasser im Mund
zusammengelaufen als sie an einer Bäckerei vorbeikamen und frisches Brot
gerochen haben?
Düfte wirken auf die
Nervenenden
Und genau diese Wirkung
macht sich die Aromatherapie zu Nutzen. Wie das genau funktioniert? In der
Nase befinden sich Reizempfänger, Rezeptoren genannt, die Signale aus der
Umwelt wahrnehmen und an das Nervensystem weiterleiten. Dort werden die
Informationen identifiziert, ausgewertet und erst dann werden Reaktionen
im Körper ausgelöst. Unsere Riechschleimhaut ist ungefähr briefmarkengroß
und besteht aus etwa 10 bis 20 Millionen Stütz- und Riechzellen. Die
Riechzellen leiten den wahrgenommenen Reiz an den Riechkolben weiter, der
schon Teil unseres Riechhirns ist. So gelangt die Information ins Gehirn
und weiter über Hirnnerven direkt ins lymbische System, das Gebiet
zwischen Großhirn und Hirnstamm. Somit erklärt sich, dass Gerüche
Empfindungen sowie Reaktionen im Körper hervorrufen. Kennen Sie den Duft,
der eine bestimmte Erinnerung immer wieder aufs Neue wachruft?
Aromen für die
Kommunikation
Alles, was wir riechen,
wirkt sich augenblicklich auf unser Nerven- und Hormonsystem aus. Somit
ist der Geruchssinn von enormer Bedeutung für unser Wohlbefinden. Leider
wird dies häufig übersehen. Über unser Nerven- und Hormonsystem werden
Empfindungen wie Wut, Furcht, Stress oder Liebe ausgelöst. Die
Aromatherapie wirkt in gleichem Maße auf Körper und Geist. Man kann also
Gemütszustände durch die Aromatherapie auch bewusst beeinflussen.
Weiterhin wirken Düfte
über das Nervensystem auf direktem Weg auf die Zellen. Die Wirkung von
Aromen steigert die Kommunikationsfähigkeit der Zellen untereinander.
Diese Fähigkeit ist notwendig, damit jede einzelne Zelle ihre spezifische
Aufgabe erfüllen kann. Wenn das nicht der Fall ist, entsteht ein
Ungleichgewicht im Körper. Wenn die Zellen nicht ausreichend mit
Informationen versorgt werden, können u. a. Übersäuerungen und
Stoffwechselprobleme die Folge sein.
Wege in den Körper
Weitere Möglichkeiten der
Aromaöle die Reaktionen im Körper auszulösen, gehen direkt über die Haut
und die Atmung. Die Ölmoleküle sind so klein, dass sie von der Haut
absorbiert werden können. Durch Löslichkeit der Aromen in Ölen und Fetten,
kann die Hautaufnahme zusätzlich noch erleichtert werden. So gelangen
Aromaöle auch in tiefere Hautschichten und somit in den Blutkreislauf.
Einige Öle entwickeln eine besondere Affinität zu einem bestimmten Organ
und werden dort abgelagert, wenn sie dieses Organ erreichen. Ähnlich wie
der Körper Vitamine und Mineralien auswertet, nutzt er auch Aromaöle. Die
Öle werden selektiv ausgewertet und über den Blutkreislauf dorthin
geleitet, wo sie benötigt werden. Öle, die im Körper nicht verwertet
werden können, werden auf normalem Wege wieder ausgeschieden. Die über die
Atmung aufgenommenen Öle werden über die Lungen dem Blutkreislauf
zugeführt. Egal wie die Öle in den Blutkreislauf gelangen, die Wirkung ist
identisch.
Unaufdringlich, aber
wirkungsvoll
Die so in den Körper
gelangten Öle verbleiben über Stunden dort und lösen den, vom Öl,
abhängigen Heilungsprozess aus. Die Wirkung erstreckt sich bei manchen
Ölen über Tage. Viele Menschen fühlen sich erst Tage nach einer
Aromatherapie besser.
|
- Die Moleküle der
Aromaöle sind so klein, dass sie auch über die Haut in den Körper
gelangen. Dort werden sie vom Blutkreislauf aufgenommen und an Organe
weitergeleitet.
- Über die Atmung
gelangen die Aromaöle in die Lungen. Von dort aus gelangen sie auf dem
gleichen Weg wie der Sauerstoff ins Blut.
- Die Wirkung der
Aromatherapie hält in vielen Fällen über Tage hinweg an. Deshalb tritt
der Erfolg dieser Behandlung oft erst Tage später ein. |
Wirkung von Aromen
(Beispiele)
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Produkt
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Psychische Wirkung |
Physische
Wirkung |
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Lavendel,
Blau |
krampflösend
heilungsfördernd |
positive Wirkung bei Akne,
Schlaflosigkeit |
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Rose,
Rot |
hilft bei Müdigkeit,
Stress, Nervosität |
Hautpflege |
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Wachholder,
Grün |
Kräftigend |
antiseptisch, blutreinigend,
entschlackend, Akne |
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Muskatellersalbei,
Gelb |
entspannend, entkrampfend,
positiv stimulierend |
Anwendung bei Kopfschmerzen |
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Minze |
erfrischend, belebend,
kühlend |
stimuliert die Abwehrkräfte,
Müdigkeit |
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Lemongras |
Unterstützt die Denkfähigkeit |
stärkt die Blutgefäße, wirkt
gegen Müdigkeit und Lymphstau |
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Cajeput |
hilft bei Nervosität |
wirkt bei entzündlich schuppiger
Kopfhaut |
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Weihrauch |
gleicht Aggressivität aus
|
wirkt bei seborrhoeischer
Kopfhaut |
Fragebogen
Um eine Diagnose und einen Behandlungsplan zu
erstellen, benötige
ich von Ihnen einige Auskünfte, die Sie mir bitte
sorgfältig beantworten. Ihre Angaben werden natürlich vertraulich
behandelt.
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Name
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Anschrift
Tel.:
Fax: |
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Alter, Geburtsdatum |
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Gewicht |
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Körpergröße |
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Ist Ihre Kopfhaut druckempfindlich? |
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Haben Sie Kopfhautjucken? Schuppen? |
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Ist Ihre Kopfhaut fett? Schuppen? |
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Ist Ihre Kop | |