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Venen
und Arterien können sich dadurch mit der Zeit leicht verstopfen. Wenn
sich nun Stoffe in den Kapillaren ablagern, wird die Blutzirkulation
zusätzlich erschwert. Dadurch wird ein Rückstau in den Gefäßen
bewirkt. Dieser führt zur Beeinträchtigung oder Unterbrechung der
Mineralstoffversorgung. Haar- und Kopfhautschädigungen, bis hin zum
Haarausfall sind die Folgen.
Eine
gesunde und gut durchblutete Kopfhaut macht Haar schön
Wenn
also die Kopfhaut gut durchblutet ist, kann sie das Haar optimal ernähren.
Kopfhautmassagen oder regelmäßiges Durchbürsten regen zwar die
Durchblutung der Kopfhaut an, können aber nicht annähernd die Bewegung
auf den Haaraufrichtemuskel ausüben, wie langes, offen getragenes Haar.
Ein
weiterer Aspekt, der für das Wachstum der Haare entscheidend ist, ist die
Blutzirkulation. Die Zirkulation des Blutes läuft immer wechselweise von
vorne nach hinten und umgekehrt.
Aus biologischen Gründen
sind nicht alle Kopfpartien gleich stark durchblutet. Man
unterscheidet drei Zonen.
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Die
erste Zone ist die Vorderkopfpartie, die zweite die Nackenpartie und die
dritte die Oberkopfpartie. Die Vorderkopfpartie ist am stärksten
durchblutet und deswegen die wichtigste Zone auf dem Kopf. Und aus
biologischen
Gründen ist die dritte Zone die am schlechtesten versorgte Hautpartie.
Wird die Pumpfunktion der Haarmuskeln an einer der drei Zonen nicht
angeregt, erschlaffen die Haarmuskeln an dieser Stelle und unterbrechen
dort den Blutkreislauf. Die Nährstoffaufnahme
der Haarwurzel ist dann gestört.
Pony
- nein danke!
Wenn
eine Langhaarkundin z.B. einen Pony trägt, wird die Entschlackung der
erste Zone beeinträchtigt oder gar verhindert. Dies hat zur Folge, dass nun auch die dahinterliegende Oberkopfpartie nicht mehr ausreichend ernährt
wird, da die Blutzirkulation in der ersten Zone nicht funktioniert. Die
dritte Zone ist nun wie abgenabelt und weist Mangelerscheinugen auf.
Kurzfristige Unterbrechungen
dieser Zirkulation richten keinen direkten Schaden am Haar an, während
langfristige Durchblutungsstörungen für Haarschädigungen
unterschiedlicher Ausmaße verantwortlich sind.
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Am
Körper können wir die Folgen von mangelnder Durchblutung sehr schnell
spüren und die Gegenreaktion des Körpers macht deutlich, wie wichtig die
gleichmäßige Versorgung für den Körper ist. Im Haar spüren wir diese
Mangelerscheinung meistens nicht rechtzeitig. Erst Schädigungen wie
Haarspliss oder gar Haarausfall zeigen uns, dass ein Mangel besteht.
Damit alle drei Zonen richtig ernährt werden, ist es wichtig, dass alle
Haare auf eine Länge geschnitten werden.
Optimale Langhaarschnitte haben weder Stufen, noch einen Pony.
Denn, wie am Beispiel des Ponys bereits erwähnt, hat die
unterschiedliche Haarlänge eine Unterversorgung an Nährstoffen zur
Folge. Langhaarkundinnen, die ihr Haar gleichlang tragen, haben deutlich
weniger Probleme mit Kopfhauterkrankungen oder Haarausfall als
Kurzhaarträgerinnen. Dies macht uns deutlich wie wichtig die Bewegung der
Haarmuskulatur für die Versorgung der Haare ist. Langes Haar ist
kräftiger und gesünder als kurzes! Das lange Haar ist wiederstandsfähig
und hat in der Regel eine stärkere Struktur.
Auto:
Klaus Müller
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